Top News

DFB-Pokal: Hoffenheim scheitert bei 1860 München – Drei Zweitligisten raus

262px-DFB-Pokal

© LSDSL CC BY-SA 3.0 / Wikimedia

Überraschungen sind ein fester Bestandteil der ersten Runde im DFB-Pokal und auch zu Beginn der Saison 2015/16 ist es nicht ausgeblieben, dass Favoriten bei unterklassigen Vereinen die Segel streichen mussten. Und weil am heutigen Sonntag und am morgigen Montag noch zahlreiche Partien auf dem Programm steht, besteht die Möglichkeit, dass es noch weitere Bundesligisten neben der TSG 1899 Hoffenheim erwischt, die bislang als einziger Klub aus der ersten Liga ausgeschieden ist.

Hoffenheim musste beim TSV 1860 München ran, der mit zwei Niederlagen in die neue Saison der 2. Bundesliga gestartet ist und nach dem Fast-Abstieg im Vorjahr auch wegen nach wie vor auf sich warten lassender Transfers wieder schweren Zeite entgegen zu gehen scheint. Gegen Hoffenheim liefen die Löwen aber zu großer Form auf und profitierten zudem davon, dass die Gäste nach dem Abgang von Spielmacher Roberto Firmino noch nicht eingespielt wirkten. Daylon Claasen brachte die Sechziger kurz nach der Pause in Führung und in der Schlussphase machte der eingewechselte Fejsal Mulic mit dem Treffer zum 2:0 alles klar.


Hoffenheims Trainer Markus Gisdol, der Neuzugang Kevin Kuranyi für die letzte halbe Stunde auf den Platz schickte, gratulierte den Löwen zu einem verdienten Sieg und übte Kritik am eigenen Team: „Uns ist es nicht gelungen, einen Spielrhythmus zu finden. Wir haben viel zu wenig zielgerichtet gespielt, zu lange den Ball gehalten, dem Gegner immer wieder die Möglichkeit gegeben, sich zu organisieren. Wir haben dadurch keine Torchancen herausspielen können und dem Gegner in die Karten gespielt. Das war heute ein deutlicher Tick zu wenig für uns, vor allem in der Durchschlagskraft. Wir waren viel zu träge, so bekommen wir keine Torchancen.“

Drei Platzverweise und drei Elfer gegen den KSC

Während Hoffenheim der einzige bislang gescheiterte Bundesligist ist, erwischte es schon vier Zweitligisten. Der MSV Duisburg unterlag dem FC Schalke 04 glatt mit 0:5, was freilich keine Überraschung war. Anders als die 1:2-Niederlage des 1. FC Union Berlin bei Regionalligist Viktoria Köln und das 0:1 der SpVgg Greuther Fürth bei Zweitliga-Absteiger Erzgebirge Aue.


Vor allem aber das Ausscheiden des Karlsruher SC beim fünftklassigen SSV Reutlingen. Die Badener haderten allerdings nach der 1:3-Niederlage mit Schiedsrichter Robert Kempter, der mit Manuel Gulde (12. Minute/Notbremse), Daniel Gordon (51./Tätlichkeit) und Jannik Dehm (90./Notbremse) gleich drei Karlsruher mit Rot vom Platz schickte und Reutlingen drei Elfmeter zusprach, die Kapitän Giuseppe Ricciardi allesamt verwandelte.

Please enable JavaScript to view the comments powered by Disqus.
Simple Share Buttons
Simple Share Buttons