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Hertha BSC: Thema Kiyotake erledigt – KSC und Nürnberg an Baumjohann interessiert?

Nach den beiden Niederlagen zum Start ins neue Jahr bei Bayer Leverkusen (1:3) und beim SC Freiburg (1:2) fürchtet so mancher Fan von Hertha BSC, dass die Mannschaft von Pal Dardai ähnlich wie in den letzten Jahren wieder eine deutlich schwächere Rück- als Hinrunde spielt, wodurch zwangsläufig die aktuell durchaus möglich und sogar nicht unwahrscheinliche Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb in Gefahr geraten würde.

„Wir müssen jetzt nicht unsicher sein“, ist Trainer Dardai aber darum bemüht, Ruhe auszustrahlen und betont gegenüber „kicker.de“, dass die Basiscs sowohl in Leverkusen als auch in Freiburg gestimmt hätten: „Meine Mannschaft hat strategisch und auch taktisch beide Spiele gut gespielt. Im ersten Spiel gab es Fehlentscheidungen, im zweiten Spiel haben wir die Gegentore selbst gemacht.

Keinen Hehl macht der ungarische Fußball-Lehrer indes auch daraus, dass am kommenden Wochenende gegen den FC Ingolstadt ein Dreier her muss: „Auswärtsspiele können immer in die Hose gehen, aber zu Hause musst du gewinnen. Das wird ein wichtiges und kein einfaches Spiel, aber wir hatten noch nie ein einfaches Spiel in der Bundesliga. Wir müssen immer kämpfen.“

Preetz schließt Transfers aus

Aller Voraussicht nach wird Dardai gegen Ingolstadt auf keinen neuen Spieler mehr zurückgreifen können. „Wenn es kein Wunder gibt, passiert nichts mehr“, hakt der Hertha-Coach die Winter-Transferperiode bereits einen Tag vor dem letztmöglichen Tag für Neuzugänge ab. Aus gutem Grund, denn wie Manager Michael Preetz gegenüber der „B.Z.“ bestätigte, sind die Transferaktivitäten beendet: „Wir werden keinen Spieler mehr verpflichten“, schloss Preetz einen Last-Minute-Einkauf aus, womit auch das Thema Hiroshi Kiyotake endgültig erledigt ist. Nachdem der FC Sevilla den japanischen Spielmacher, den es zudem eher zurück in die Heimat ziehen soll, nicht zu verleihen bereit gewesen ist, haben die Berliner ihre Bemühungen offenbar gar nicht mehr intensiviert, im Wissen, einen Kauf nicht stemmen zu können.

Auch wenn keine Neuzugänge mehr zu erwarten sind, könnte sich im Hertha-Kader doch noch etwas tun. Denn für den mehr oder weniger ausgemusterten Alexander Baumjohann, der wohl ablösefrei gehen dürfte, sollen sich laut der „B.Z.“ mit dem Karlsruher SC und dem 1. FC Nürnberg zwei Vereine aus der 2. Bundesliga interessieren.

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