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1. FC Union Berlin: Die Serie geht weiter – Auf dem Weg in die Bundesliga

© DerHans04 [GFDL oder CC BY-SA 3.0], Wikimedia

Der 1. FC Union Berlin hält weiterhin klaren Kurs auf die Bundesliga. Mit einem völlig verdienten und bemerkenswerterweise trotz langer Unterzahl errungenen 2:0-Sieg gegen die Würzburger Kickers kletterten die Eisernen am Freitagabend auf den zweiten Platz und setzten das auf Rang drei abgerutschte Hannover 96 vor dem heutigen Auftritt beim Karlsruher SC unter Druck.

Union ist im Jahr 2017 in bestechender Form und hat fünf von sechs Spielen gewonnen. Lediglich bei Dynamo Dresden musste sich die Mannschaft von Trainer Jens Keller mit einem torlosen Remis begnügen, das angesichts der Stärke des Aufsteigers aber keineswegs eine Enttäuschung war. Die Entscheidung, mit der und 1,6 Millionen Euro teuren Verpflichtung von Sebastian Polter in der Winterpause noch einmal ein Zeichen zu setzen und endgültig auch nach außen hin sichtbar zum Aufstieg zu blasen, war aus heutiger Sicht absolut richtig. Zum einen ist dadurch die im Umfeld ohnehin schon vorhandene Euphorie weiter geschürt worden und zum anderen hat Polter mit dem Führungstreffer gegen Würzburg bereits sein drittes Tor erzielt.

Anteil am aktuellen Erfolg hat aber fraglos auch der gut besetzte Kader. So konnten in den letzten Wochen Ausfälle wegen Sperren von Toni Leistner, Stephan Fürstner und Felix Kroos ohne große Probleme kompensiert werden. Und Michael Parensen ist aktuell ein solider Vertreter des verletzten Linksverteidigers Kristian Pedersen. Daniel Mesenhöler, der als Vertreter des ebenfalls verletzten Jakob Busk gegen Würzburg seine Premiere im Zweitliga-Tor feierte, avancierte mit einer herausragenden Leistung und zwei Glanzparaden sogar zu einem entscheidenden Faktor.

Jens Keller sehr zufrieden

Insgesamt verwundert es nicht, dass Trainer Jens Keller mit dem Auftritt gegen Würzburg sehr zufrieden war. Der Union-Coach hob auf der Pressekonferenz nach dem Spiel vor allem die nach den gelb-roten Karte für Roberto Puncec bemerkenswerte Energieleistung hervor: „Wer nach einem 2:0 Sieg bei dem man 48 Minuten in Unterzahl spielt, nicht zufrieden ist, muss verrückt sein. Dass wir in Unterzahl keine einzige Chance zugelassen haben, bezeugt die Qualität unserer Mannschaft. Somit haben wir die drei Punkte verdient und am nächsten Wochenende geht es weiter.“

Dann ist Union zu Gast beim FC St. Pauli, der zwar noch im Tabellenkeller festhängt, seit der Winterpause aber nicht mehr spielt wie ein Abstiegskandidat. Für den nächsten Erfolg benötigt Union dann schon wieder eine starke Leistung.

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