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Borussia Dortmund: Alexandre Lacazette als Aubameyang-Ersatz?

© Markus Unger from Vienna, Austria (2012-02-26_Dortmund01) [CC BY 2.0], Wikimedia

Bei Borussia Dortmund wird es nach dem Terroranschlag am vergangenen Dienstag auf den Mannschaftsbus wohl noch einige Zeit dauern, bis wieder komplette Normalität eingekehrt ist. Insbesondere auch deshalb, weil am Wochenende bekannt wurde, dass der Anschlag weitaus verheerende Folgen hätte haben können, wenn die Sprengsätze auch nur eine Sekunde früher hochgegangen wären.

Beim Rückspiel im Viertelfinale der Champions League am morgigen Mittwoch beim AS Monaco dürften die BVB-Profis sicherlich nochmals an die schrecklichen Geschehnissen erinnert werden, die wohl noch lange in den Köpfen bleiben werden. Nichtsdestotrotz soll und muss der Fokus auf den Sport gerichtet werden. Und dass das gelingen kann, zeigte die zweite Halbzeit des Hinspiels ebenso wie der 3:1-Sieg am Wochenende gegen Eintracht Frankfurt.

Nicht wenige Experten glauben, dass der BVB den Sprung ins Halbfinale noch schaffen und das 2:3 aus dem Hinspiel wettmachen kann. Ein ganz wichtiger Faktor dabei ist sicherlich Pierre-Emerick Aubameyang, der die nötigen Tore für das Weiterkommen erzielen soll. Der Torjäger würde damit auch Werbung in eigener Sache betreiben und sich für den sommerlichen Transfermarkt nochmals attraktiver machen. Ob der Gabuner beim BVB bleiben wird, ist nach jetzigem Stand auf jeden Fall trotz Vertrages bis 2020 nicht sicher.

Lacazette will Lyon verlassen

In Dortmund wäre man für den Fall der Fälle offenbar nicht unvorbereitet. Denn wie „Bild“ berichtet, soll sich die Borussia intensiv mit Alexandre Lacazette von Olympique Lyon beschäftigen, der seine Torjägerqualitäten in der Ligue 1 schon hinreichend bewiesen hat und der Lyon nach dieser Saison trotz eines Vertrages bis 2019 verlassen will.

Lyon soll rund 60 Millionen Euro für den 25 Jahre alten Angreifer fordern, für den es sicherlich auch Interessenten aus anderen Top-Ligen geben wird. Sollte Aubameyang bleiben, wäre eine Verpflichtung des französischen Nationalstürmers für die Borussia nicht zu stemmen, doch wenn wirklich ein anderer Klub 80 Millionen Euro oder mehr für Aubameyang auf den Tisch legen sollte, würde der BVB wohl seinerseits auch tiefer in die Tasche greifen, um hochkarätigen Ersatz an Land zu ziehen.

Am liebsten wäre es Fans und Verantwortlichen in Dortmund aber wohl, würde Aubameyang jegliche Wechselgedanken ad acta legen und weiterhin beim BVB bleiben.

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