Hamburger SV: Borussia Dortmund lockt Bobby Wood – Planungen mit Sven Schipplock

© von Patrick Kiss (https://www.flickr.com/photos/patkiss/4544769813) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Beim Hamburger SV richtet sich aktuell alle Konzentration auf das richtungsweisende Heimspiel am Samstag gegen den SV Darmstadt 98, in dem der Bundesliga-Dino mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen könnte. Die Chancen stehen mit Blick auf die letzten Leistungen im eigenen Stadion wohl nicht schlecht, sodass man guter Hoffnung sein kann, schon bald die Planungen für die nächste Saison, in der der Abstiegskampf dann kein Thema mehr sein soll, in Angriff nehmen zu können.

Finanziell wären die Voraussetzung wohl gut, denn wie HSV-Aufsichtsrat und Karl Gernandt gegenüber der „Morgenpost“ verriet, würde Investor Klaus-Michael Kühne bei weiteren Transfers wieder zur Seite stehen: „Herr Kühne verspürt weiterhin große Lust, gemeinsam mit dem HSV etwas Großes zu entwickeln, wenn es gewünscht wird, steht er bereit.

Bereit steht für die kommende Saison auch Sven Schipplock, der aktuell nach Darmstadt verliehen ist und der derzeit vor allem Schlagzeilen macht, weil er seit rund zwei Jahren kein Tor mehr erzielt hat, was für einen Stürmer natürlich eine enorme Durststrecke darstellt. Dennoch spielt der 28-Jährige in den Hamburger Planungen eine Rolle, wie Trainer Markus Gisdol nun gegenüber „Bild“ erklärte: „Sven wird im Sommer wieder hier sein. Aktuell planen wir über den 31.8. hinaus mit ihm.“ Die Aussagen Gisdols erfolgen nicht ohne Grund, schätzt der HSV-Coach doch die mannschaftsdienliche Spielweise des Angreifers aus der gemeinsamen Zeit bei der TSG 1899 Hoffenheim.

Wood für Top-Klubs ein Schnäppchen

Wie es mit einem anderen Angreifer weitergeht, ist derweil noch offen. Denn wie „Bild“ berichtet, meldet nach einigen Vereinen aus der englischen Premier League nun auch Borussia Dortmund Interesse an Bobby Wood an, der sich nach seiner Verpflichtung im letzten Sommer vom 1. FC Union Berlin in Hamburg zu einem überdurchschnittlichen Bundesliga-Stürmer entwickelt hat.

Und der US-Nationalspieler ist für andere Vereine vor allem auch deshalb interessant, weil sein bis 2020 laufender Vertrag Ausstiegsklauseln enthält. Steigt der HSV ab, könnte Wood für fünf Millionen Euro gehen und auch die zwölf Millionen Euro im Falle des Klassenerhalts würden viele Vereine nicht wirklich vor Probleme stellen.

Noch hat man beim HSV aber die Hoffnung, Wood zu einer Verlängerung bewegen zu können und das unter Verzicht auf eine erneute Klausel.