1. FC Nürnberg: Margreitter und Behrens ohne Perspektive?

Hanno Behrens und Georg Margreitter
Hanno Behrens und Georg Margreitter sind im Moment nur zweite Wahl.
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16.10.2020 - 06:53 | von Johannes Ketterl

Nach dem Fast-Abstieg in der vergangenen Saison, der erst in der sechsten Minute der Nachspielzeit des Relegations-Rückspiels beim FC Ingolstadt noch abgewendet werden konnte, hat sich der 1. FC Nürnberg ein entspannteres und deutlich besseres Spieljahr auf die Fahne geschrieben. Der Start verlief mit vier Punkten aus den ersten drei Spielen zwar nur durchwachsen, aber dennoch sind unter dem neuen Trainer Robert Klauß Elemente zu erkennen, die Hoffnung für die Zukunft und Lust auf mehr machen.

Im Montagsspiel beim FC St. Pauli hofft der Club, mit dem im Sommer vom SV Wehen Wiesbaden verpflichteten, bislang aber mit einer Kniereizung ausgefallenen Manuel Schäffler erstmals den neuen Torjäger einsetzen zu können, der zu einem Erfolgsgaranten werden soll.

Das waren in der Vergangenheit zumindest in der Aufstiegssaison 2017/18 auch Georg Margreitter und Hanno Behrens, deren Zeit am Valznerweiher allerdings bald zu Ende gehen könnte. Denn die Verträge der beiden Routiniers laufen nur noch bis zum 30. Juni 2021 und aktuell vermutet nicht nur der "kicker", dass der Club keine Verlängerung anstrebt.

Aktuell nur zweite Wahl

Innenverteidiger Margreitter ist im Moment hinter Asger Sörensen und Lukas Mühl nur noch zweite Wahl und steht in dieser Spielzeit erst bei einem Kurzeinsatz. Zumindest zwei Mal eingewechselt wurde Ex-Kapitän Behrens, der im zentralen Mittelfeld defensiv wie offensiv unter anderem mit Johannes Geis, Fabian Nürnberger, Tom Krauß oder Sarpreet Singh starke und zugleich jüngere Konkurrenz hat.

Dass der 30-jährige Behrens und Margreitter, der im November sogar schon 32 wird, aus vergangenen Tagen gut dotierte Verträge besitzen, macht eine Verlängerung nochmals ein Stück unwahrscheinlicher. Freilich haben beide aber auch noch ausreichend Zeit, um sich mit guten Leistungen für einen Verbleib beim Club zu empfehlen. Um finanzielle Abstriche würden Behrens und Margreitter aber dann wohl kaum umhin kommen.