Hamburger SV: Neue Gespräche mit Stephan Ambrosius

Stephan Ambrosius
Stephan Ambrosius steht aktuell nur bis Saisonende unter Vertrag.
Foto: imago images / MIS
27.11.2020 - 07:21 | von Johannes Ketterl

Nach drei sieglosen Spielen in Folge mit nur zwei von neun möglichen Punkten und einem deshalb nicht mehr ganz so komfortablen Vorsprung an der Tabellenspitze steht der Hamburger SV am Sonntag beim Gastspiel beim 1. FC Heidenheim schon in gewisser Weise unter Druck, weil am Scheideweg. Just in Heidenheim, wo im Juni eine späte 1:2-Niederlage praktisch die letzten Chancen auf den Aufstieg kostete, muss der HSV also wieder in die Spur finden, um aufkommende Unruhe im Keim zu ersticken.

Bei diesem Vorhaben dürfte Trainer Daniel Thioune auch wieder auf Stephan Ambrosius zurückgreifen, der beim 1:3 am vergangenen Wochenende gegen den VfL Bochum trotz guter Leistungen zuvor überraschend in der ersten Elf fehlte. Sehr zur Verwunderung des U21-Nationalspielers und auch von dessen Berater Nochi Hamasor, der in der Folge via "Bild" recht offensiv andeutete, dass die Nichtberücksichtigung seines Schützlings auch Einfluss auf die gerade laufenden Vertragsgespräche haben könnte.

Der HSV hat auf de Aussagen von Hamasor nun aber offenbar schnell reagiert und erneut das Gespräch mit dem Berater gesucht - natürlich mit dem Ziel, den am Ende der Saison auslaufenden Vertrag von Ambrosius möglichst langfristig zu verlängern. Dass dies kein ganz einfaches Unterfangen ist, mussten die Hamburger Verantwortlichen bereit vor einigen Wochen feststellen, als ein vorgelegtes Angebot über einen Vierjahresvertrag von Spieler- bzw. Beraterseite abgelehnt worden ist.

Celtic Glasgow als Interessent

Hinzu kommen nun Spekulationen um das Interesse anderer Vereine, wobei vor allem der schottische Meister Celtic Glasgow um den ablösefreien und deshalb natürlich zusätzlich interessanten Abwehrmann werben soll.

Am Donnerstag vereinbarten der HSV und Hamasor nun laut der "Morgenpost" eine Fortsetzung der Gespräche. Ob unter dem Strich tatsächlich eine Verlängerung zustande kommt oder der 21-Jährige im Sommer den Verein zum Nulltarif verlassen wird, lässt sich dennoch im Moment kaum seriös prognostizieren.