Hannover 96: Eran Zahavi statt Ducksch?

Eran Zahavi
Seit 2016 in China aktiv: Eran Zahavi.
Foto: imago images / ChinaImages
08.09.2020 - 18:59 | von Johannes Ketterl

Eine knappe Woche vor dem Erstrundenspiel im DFB-Pokal bei den Würzburger Kickers sowie knapp zwei Wochen vor dem Zweitliga-Auftakt zu Hause gegen den Karlsruher SC ist der Kader von Hannover 96 weiterhin nicht komplett. Aktuell fahnden die Niedersachsen mit Hochdruck vor allem nach Verstärkung für die Innenverteidigung und das zentrale Mittelfeld, doch auch im Angriff könnte sich noch etwas tun.

Während mit dem bei Eintracht Frankfurt im zweiten Glied befindlichen Simon Falette der Wunschkandidat für das Abwehrzentrum durchgesickert ist und für das Mittelfeld nach wie vor eine kleine Hoffnung auf Victor Palsson vorhanden ist, den der SV Darmstadt 98 aber nicht ziehen lassen möchte, ranken sich im Angriff plötzlich Spekulationen um einen unerwarteten Abgang.

So soll PAOK Saloniki eine Ablöse von 1,5 Millionen Euro für Marvin Ducksch geboten haben. Hannover hat die Offerte des griechischen Spitzenklubs für den 15-fachen Torschützen der vergangenen Saison zwar abgelehnt, doch sollte Saloniki oder ein anderer Klub nachbessern, scheint ein Abgang von Ducksch nicht gänzlich ausgeschlossen.

Zahavi mit überragender Quote in China

Etwaige Millioneneinnahmen würden es 96 auf jeden Fall erleichtern, selbst auch noch tiefer in die Tasche zu greifen. Kein Geheimnis ist in diesem Zusammenhang das Interesse an Darmstadts Serdar Dursun, für den allerdings eine Ablöseforderung der Lilien von mehr als zwei Millionen Euro im Raum steht.

Neben Dursun macht aktuell aber auch noch der Name eines weiteren Angreifers die Runde. Eran Zahavi, für den sich Hannover schon vor Jahren interessiert haben soll, wird derzeit wieder mit einem Wechsel nach Niedersachsen in Verbindung gebracht. Der mittlerweile 33 Jahre alte Israeli spielt seit vier Jahren in China für Guangzhou R&F und weist dort mit 91 Toren in 106 Spielen der Super League eine exzellente Quote auf. Da Zahavis Vertrag dort aber im Dezember endet, könnte sich eine Chance für Hannover oder einen anderen Interessenten ergeben. Allerdings dürften die Gehaltsvorstellungen des 54-fachen Nationalspielers (20 Tore) nicht ganz einfach zu realisieren sein.