Hannover 96: Planungen mit Linton Maina

Linton Maina
Wohl weiterhin für Hannover 96 am Ball: Linton Maina.
Foto: imago images / Joachim Sielski
26.08.2020 - 07:54 | von Johannes Ketterl

Mit dem für rund vier Millionen Euro zum VfB Stuttgart gewechselten Waldemar Anton hat Hannover 96 in diesem Transfersommer ein Eigengewächs verloren. Diesem schmerzhaften Verlust des Defensiv-Allrounders, der aufgrund eines in einem Jahr auslaufenden Vertrages kaum zu vermeiden war, soll nun aber offenbar nicht auch noch der Abgang von Linton Maina folgen. Zumindest sieht es im Moment stark danach aus, als würde der 21-Jährige in Hannover bleiben.

Nachdem vor Wochen medial schon von einer Einigung zwischen Maina und dem VfL Wolfsburg berichtet wurde, sprach Hannovers Boss Martin Kind gegenüber der "Braunschweiger Zeitung" nun ein Machtwort. "Das Thema ist vom Tisch. Wir haben immer gesagt, dass wir mit Linton planen, und daran hat sich nichts geändert.“

Dem Vernehmen nach haben beide Vereine durchaus Gespräche über einen Wechsel des U21-Nationalspielers geführt, doch war eine Einigung in Sachen Ablöse stets weit entfernt. Zweieinhalb Wochen vor dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison im Rahmen der ersten Runde des DFB-Pokals bei den Würzburger Kickers hat Kind nun für klare Verhältnisse gesorgt, wenngleich nicht auszuschließen ist, dass bis zum Transferschluss am 5. Oktober ein neuerlicher Vorstoß aus Wolfsburg oder auch von Seiten eines anderen Vereins erfolgt.

Maina aktuell noch angeschlagen

Aktuell ist Maina noch nicht wieder voll belastbar. Nach der im Testspiel gegen den KFC Uerdingen erlittenen Unterschenkelprellung war der Youngster am gestrigen Dienstag aber zumindest vormittags wieder mit auf dem Trainingsplatz dabei. Allerdings beließ es Maina dabei, mit den Kollegen die Stretching-Übungen zu absolvieren und ging dann in individuelles Training mit Physiotherapeut Jens Verger über. Am Nachmittag fehlte Maina dann wieder auf dem Rasen.

Ein Einsatz von Maina im Testspiel am heutigen Mittwoch gegen den österreichischen Europa-League-Teilnehmer TSV Hartberg ist nicht zu erwarten. Allerdings darf der Anhang zuversichtlich sein, den Offensivmann in der anstehenden Zweitliga-Saison weiterhin in den eigenen Reihen zu haben.