HSV patzt erneut - Wackelt Daniel Thioune?

Klarer Negativtrend mit dem HSV: Daniel Thioune.
Klarer Negativtrend mit dem HSV: Daniel Thioune.
Foto: IMAGO / foto2press
23.04.2021 - 06:58 | von Johannes Ketterl

Bei noch fünf ausstehenden Spielen hat der Hamburger SV weiterhin noch alle Chancen, zumindest über die Relegation den Aufstieg in die Bundesliga schaffen zu können. Auch Platz zwei ist bei vier Punkten Rückstand auf die SpVgg Greuther Fürth noch im Bereich des Möglichen, doch aktuell drohen die Rothosen eher zum dritten Mal in Folge auf ein völlig enttäuschendes Saisonende zuzusteuern.

Nur drei Siege in der bisherigen Rückrunde nähren Zweifel daran, dass dem HSV in der aktuellen Konstellation die Rückkehr in die Bundesliga gelingen kann, zumal von hinten Fortuna Düsseldorf immer näher rückt und mit Holstein Kiel ein anderer Verfolger bei vier Punkten Rückstand noch drei Partien weniger absolviert hat.

Die 1:2-Niederlage am Donnerstag im Nachholspiel beim SV Sandhausen war nun auf jeden Fall ein herber Rückschlag, dem am Sonntag im Spiel beim SSV Jahn Regensburg unbedingt ein Dreier folgen muss. Wird in der Oberpfalz erneut gepatzt, dürften zwangsläufig die Diskussionen um Trainer Daniel Thioune lauter werden, der sich mit der einen oder anderen Personalentscheidung auch angreifbar gemacht hat.

"Bild" spekuliert bereits damit, dass im Fall der Fälle Horst Hrubesch als Nothelfer einspringen könnte. Ob der 70-Jährige, der aktuell im HSV-Nachwuchsbereich arbeitet, dazu bereit wäre, ist allerdings offen.