Neuer Trainer gefunden - Erzgebirge Aue überrascht mit Aliaksei Shpileuski

Bei der Trainersuche fündig geworden: Helge Leonhardt.
Bei der Trainersuche fündig geworden: Helge Leonhardt.
Foto: IMAGO / Picture Point
08.06.2021 - 06:58 | von Johannes Ketterl

Erzgebirge Aue ist zwei Wochen nach der endgültigen Trennung von Dirk Schuster, der schon das Saisonfinale krankgeschrieben verpasst hatte, auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden. Und nicht zum ersten Mal sorgte Klubboss Helge Leonhardt bei der Präsentation des neuen Veilchen-Coaches für eine Überraschung. Denn trotz nicht weniger Spekulationen ist der Name Aliaksei Shpileuski zuvor nicht aufgetaucht.

Den Zuschlag erhielt aber der erst 33 Jahre alte Fußball-Lehrer, der mit sechs Jahren aus Weißrussland nach Deutschland gekommen ist und bereits in den Nachwuchsleistungszentren des VfB Stuttgart und von RB Leipzig tätig war. 2018 wagte Shpileuski den Sprung in den Erwachsenenfußball und übernahm den weißrussischen Erstligisten Dinamo Brest, ehe es zu Kairat Almaty nach Kasachstan weiter ging.

Dort feierte Shpileuski 2020 die erste Meisterschaft des Klubs nach 16-jähriger Durststrecke und überzeugte damit auch Aues Klubboss Helge Leonhardt. Dieser war ein wesentlicher Faktor für Shpileuski, die Teilnahme an der asiatischen Champions League gegen die 2. Bundesliga einzutauschen: "Ich hatte vom ersten Moment an bei den Gesprächen mit Herrn Leonhardt ein absolut überzeugendes Gefühl, dass es genau das Richtige ist. Er lebt und liebt Emotionen und Leidenschaft, welche unabdingbar sind, um den Verein nach vorne zu bringen. Genau das möchte ich der Mannschaft auch vorleben und sie nach vorne bringen", wird der neue Coach auf der vereinseigenen Webseite zitiert.

Offiziell vorgestellt wird Shpileuski am kommenden Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz.