Planungsgipfel mit Martin Kind - Kenan Kocak und Gerhard Zuber unter Druck

Kenan Kocak und Gerhard Zuber sitzen nicht mehr sicher im Sattel.
Kenan Kocak und Gerhard Zuber sitzen nicht mehr sicher im Sattel.
Foto: IMAGO / Joachim Sielski
12.04.2021 - 07:09 | von Johannes Ketterl

Offiziell ist das Nachholspiel bei Holstein Kiel noch für Mittwochabend angesetzt, doch auch dann wird Hannover 96 aller Voraussicht nach nicht zum Nordduell an die Förde reisen können. Weil sich große Teile des Kieler Kaders in Quarantäne befinden, muss die Begegnung, die im März wegen eines falsch positiven Corontests von Hannovers Genki Haraguchi erstmals abgesagt werden musste, wohl erneut verlegt werden. Dafür bietet sich den Verantwortlichen in Hannover mehr Zeit, über die Zukunft zu sprechen.

Nach Informationen der "Neuen Presse" findet so am heutigen Montag ein freilich schon länger anberaumter "Planungsgipfel" mit Klubboss Martin Kind, Trainer Kenan Kocak und Sportchef Gerhard Zuber statt. Möglich indes, dass dabei die Aktualität das eigentliche Vorhaben, Personalien für die neue Saison durchzusprechen, überlagert.

Denn nach der 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim wächst der Druck auf Coach Kocak, der längst nicht mehr unumstritten ist und den wohl nur ein bis 2023 laufender Vertrag und eine damit verbundene, teure Abfindung im Amt halten. Klubboss Kind jedenfalls soll auch laut "kicker" zunehmend das Vertrauen in seine sportliche Leitung verlieren, deshalb auch einen sogenannten Transferrat installieren wollen.

Ausgeschlossen sind bei 96 aber aktuell auch andere Maßnahmen nicht. Insbesondere dann, wenn auch die nächsten Wochen enttäuschend verlaufen sollten, könnte es für Kocak und auch für Zuber eng werden.