Poker um Orel Mangala

Orel Mangala arbeitet derzeit seinen Trainingsrückstand auf.
Orel Mangala arbeitet derzeit seinen Trainingsrückstand auf.
© imago images / DeFodi
01.08.2019 - 18:39 | von Johannes Ketterl

Nach dem gelungenen Start gegen Hannover 96 (2:1) steht für den VfB Stuttgart am Sonntag eine unangenehme Auswärtsaufgabe an. Beim 1. FC Heidenheim, der ebenfalls mit einem Sieg gestartet ist, dürfte es für die Schwaben nicht einfach werden, zumal es in der Innenverteidigung wegen der Ausfälle von Marcin Kaminski (Kreuzbandriss) und Maxime Awoudja (Gelb-Rot-Sperre) eng wird.

Während Holger Badstuber als letzter gelernter Innenverteidiger neben dem gesetzten Marc-Oliver Kempf erwartet wird, verfügt Trainer Tim Walter im Mittelfeld über deutlich mehr Alternativen. So konnte sich der VfB-Coach den Luxus erlauben, mit dem vom Hamburger SV zurückgekehrten Orel Mangala einen der herausragenden Akteure der letzten Zweitliga-Saison erst kurz vor Schluss zu bringen.

Fenerbahce-Offerte wohl deutlich zu niedrig

Auf Sicht wird der belgische U21-Nationalspieler, der aufgrund der Teilnahme an der Europameisterschaft verspätet ins Training eingestiegen ist und deshalb noch etwas hinten dran ist, aber in der ersten Elf erwartet. Es sei denn, das Werben von Fenerbahce Istanbul hat doch noch Erfolg. Laut „Kicker“, der sich auf türkische Medienberichte bezieht, will Fenerbahce Mangala zunächst ausleihen und dann in einem Jahr für sieben Millionen Euro verpflichten.

Der VfB Stuttgart verspürt allerdings wenig Interesse daran, den 21-Jährigen abzugeben und würde, wenn dann, wohl erst bei einem zweistelligen Millionenbetrag schwach. Ob Fenerbahce noch nachlegen kann und will, bleibt abzuwarten.