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Bundesliga

1. FC Köln überrascht mit Leonardo Bittencourt – Planungen jetzt abgeschlossen?

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Bittencourt Leonardo

© Northside / CC BY-SA 3.0 / Wikimedia

Mit der Verpflichtung von Leonardo Bittencourt als sechstem Neuzugang nach Dominique Heintz (1. FC Kaiserslautern), Milos Jojic (Borussia Dortmund), Philipp Hosiner (Stade Rennes), Anthony Modeste (TSG 1899 Hoffenheim) und Frederik Sörensen (Juventus Turin) hat der 1. FC Köln am gestrigen Dienstag für eine Überraschung gesorgt.
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Einerseits deshalb, weil der Transfer des U-21-Nationalspielers aus dem Nichts kam und die Medien davon nicht ansatzweise Wind bekommen hatten, und andererseits aber auch, weil den Geißböcken wohl nur wenige eine spektakuläre Verpflichtung dieser Art zugetraut hätten. Bemerkenswert ist, dass der vor zwei Jahren für 2,8 Millionen Euro von Borussia Dortmund zu Hannover 96 gewechselte Bittencourt nun für lediglich etwas mehr als zwei Millionen Euro nach Köln kommt.

Mit fünf Toren und acht Vorlagen in 57 Bundesliga-Spielen kann Bittencourt in Hannover zwar nicht auf eine überragende Bilanz verweisen, doch angesichts seiner erst 21 Jahre besitzt der Deutsch-Brasilianer, dessen Vater Franklin schon für Energie Cottbus in der Bundesliga spielte, noch reichlich Entwicklungspotential. Und genau davon ist man auch in Köln überzeugt, wie Manager Jörg Schmadtke durchblicken ließ: „Leo hat sein großes Talent und seine Qualitäten in der Bundesliga bereits unter Beweis gestellt. Wir sind zuversichtlich, dass er in unserem Team die nächsten Schritte in seiner sportlichen Entwicklung gehen wird.“

Drei Rückkehrer sollen noch gehen

Dass der FC nur wenige Tage, nachdem die Kaderplanungen mit der Verpflichtung Sörensens als abgeschlossen bezeichnet wurden, noch einmal zugeschlagen hat, macht eine Einschätzung der weiteren Überlegungen nun nicht ganz einfach. Es scheint nicht ausgeschlossen, dass die Geißböcke noch einmal tätig werden, stand doch eigentlich noch ein Hochkaräter für das zentrale Mittelfeld auf der Wunschliste. Nachdem sich die Bemühungen um Salif Sane, den Hannover anders als Bittencourt nicht ziehen lassen will, aber wohl zerschlagen haben, mangelt es bislang zumindest in der Öffentlichkeit an einem konkreten Kandidaten.
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Passieren soll derweil noch etwas auf Seiten der Abgänge. Die von Leihgeschäften zurückgekehrten Bruno Nascimento, Maurice Exslager und Roman Golobart spielen allesamt keine Rolle mehr in den Planungen und sollen den Verein nach Möglichkeit noch verlassen. Die Verpflichtung Bittencourts führt nun außerdem dazu, dass noch über weitere Abgänge spekuliert wird. Kandidaten könnten Slawomir Peszko, Simon Zoller und Bard Finne sein, da die Auswahl in der Offensive nun schon sehr stattlich ist und für einige Akteure immer nur die Tribüne bleiben würde.

Bundesliga

Macht Barca bei David Alaba Ernst? – Tauschgeschäft mit dem FC Bayern?

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Sein Verbleib beim FC Bayern ist nicht sicher: David Alaba. © imago images / Philippe Ruiz

In den vergangenen Monaten hat David Alaba keinen Hehl daraus gemacht, sich durchaus vorstellen zu können, eines Tages noch für einen anderen Verein als den FC Bayern München zu spielen. Nicht ausgeschlossen nun, dass ein Wechsel bereits in der kommenden Transferperiode zum Thema wird.

Alabas bis 2021 laufender Vertrag beim FC Bayern wurde bislang nicht verlängert. Laut der katalanischen Sport auch deshalb, weil Alaba die Vertragsgespräche gestoppt habe, um sich alle Optionen offenzuhalten. Weil die Bayern den 27-Jährigen nicht nach Vertragsende ablösefrei ziehen lassen möchten, rückt automatisch der Sommer 2020 als möglicher Wechselzeitpunkt in den Blickpunkt.

Auch Real Madrid wohl interessiert

Interesse an Alaba wird mehreren englischen Vereinen, vor allem aber auch Real Madrid und dem FC Barcelona nachgesagt. Barca soll allerdings laut der „Sport“ nicht bereit sein, Alabas Gehaltsvorstellungen von mehr als acht Millionen Euro netto zu erfüllen. Zudem sollen die Katalanen bestrebt sein, die Ablöse in Grenzen zu halten.

In diesem Zusammenhang soll von Seiten Barcas auch ein Tauschgeschäft ein Thema sein. Klar, dass man in diesem Zusammenhang direkt an Philippe Coutinho denkt. Dass die Bayern den bislang von Barcelona ausgeliehenen Brasilianer halten wollen, ist im Moment aber eher fraglich.

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