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3. Liga

Noch ein Neuer für die Offensive? – Erzgebirge Aue testet Tomas Oklestek

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© Alonstoter / Wikimedia

Nach dem bitteren Abstieg am letzten Spieltag der abgelaufenen Zweitliga-Saison hatte man bei Erzgebirge Aue noch gehofft, ein Gerüst aus Stammspielern halten und damit das Unternehmen direkter Wiederaufstieg in Angriff nehmen zu können. Tatsächlich geblieben sind mit dem inzwischen zum Kapitän ernannten Torhüter Martin Männel, dem bislang vom TSV 1860 München ausgeliehenen Sebastian Hertner, dem Langzeitverletzten Nils Miatke, Mike Könnecke sowie den Talenten Mario Seidel, Philipp Hauck und Killien Jungen allerdings nur wenige Akteure.
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Weil auch Trainer Tomislav Stipic seine Arbeit nicht fortsetzen wollte und mit Pavel Dotchev ein neuer Coach verpflichtet wurde, geht der FC Erzgebirge runderneuert ins neue Spieljahr. Schon 16 neue Spieler wurden unter Vertrag genommen, was zwangsläufig dazu führt, dass sich die Leistungsstärke der Veilchen derzeit noch nicht seriös einschätzen lässt. Nachdem die Vorjahresabsteiger Energie Cottbus und Dynamo Dresden nach einem ebenfalls nahezu kompletten Umbruch aber gute Rollen spielen konnten, ist man auch im Erzgebirge optimistisch, sich zumindest in der oberen Hälfte der dritten Liga festsetzen zu können.

Dafür halten die Verantwortlichen auch noch Ausschau nach weiteren Verstärkungen. Aktuell stellt sich seit dem gestrigen Dienstag der 28 Jahre alte Tscheche Tomas Oklestek zum Probetraining vor und soll am heutigen Mittwoch auch im Testspiel gegen den tschechischen Zweitligisten FK Usti nad Labem zum Einsatz kommen. Oklestek ist offensiver Mittelfeldspieler und würde die Möglichkeiten von Trainer Dotchev in diesem Bereich vergrößern, sollte es zu einer Verpflichtung kommen.

Zehner fehlt noch

Gerade im Offensivbereich lässt sich Aues Qualität momentan noch schwer einschätzen. Mit Simon Skarlatidis von der SG Sonnenhof Großaspach und Nicky Adler vom SV Sandhausen sind zwei Akteure gekommen, die das Offensivspiel über die Flügel ankurbeln könnten, wobei Adler auch in der Spitze vorstellbar ist. Dort bewerben sich aktuell mit Tom Nattermann (RB Leipzig II), Hakan Yildiz (eigener Nachwuchs) und Max Wegner (Werder Bremen II) drei Kandidaten für vermutlich nur einen Platz.
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Die Position hinter dieser Spitze scheint momentan aber noch vakant, wobei Adler auch hier eingesetzt werden könnte. Wahrscheinlicher ist aber, dass Trainer Dotchev für die Spielmacherrolle noch auf eine Verstärkung drängt. Ob diese dann Oklestek heißt, könnte schon nach dem heutigen Test feststehen. Überzeugt der Tscheche, ist nicht ausgeschlossen, dass es in Sachen Verpflichtung schnell geht.

3. Liga

Lauterns Torwarttalent Lennart Grill nach Leverkusen?

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In jungen Jahren beim FCK schon gesetzt: Lennart Grill. © imago images / foto2press

Mit dem 4:1-Erfolg beim SC Paderborn hat Bayer Leverkusen einen perfekten Start ins neue Jahr hingelegt. Während die Aufholjagd in Richtung Champions League begonnen hat, laufen unterm Bayer-Kreuz auch schon die Zukunftsplanungen.

Nachdem Trainer Peter Bosz bis 2022 verlängert hat, rückt der Kader in den Blickpunkt. Und dabei offenbar auch die Torhüterposition. Lukas Hradecky ist zwar die Nummer eins und langfristig als Stammkeeper vorgesehen, doch hinter dem Finnen ist Bewegung wahrscheinlich. Mit Ramazan Özcan und Niklas Lomb stehen beide Reservekeeper nur noch bis Saisonende unter Vertrag.

Stefan Ortega ebenfalls im Blick

Und offenbar will sich Bayer hinter Hradecky neu aufstellen. Nach Informationen des „Kicker“ wirbt Leverkusen um Stefan Ortega, dessen Vertrag bei Arminia Bielefeld endet. Als klare Nummer zwei hinter Hradecky soll Ortega aber wenig Lust auf einen Wechsel nach Leverkusen verspüren, zumal Bielefeld der Aufstieg winkt.

Als weitere Alternative haben die Bayer-Verantwortlichen laut „Kicker“ Lennart Grill ausgemacht. Mit 20 Jahren ist Grill bereits Stammkeeper beim 1. FC Kaiserslautern und zählt überdies zum Kader der deutschen U21-Nationalmannschaft. Ähnlich wie bei Ortega könnte aber auch bei Grill, dessen Vertrag beim FCK noch bis 2021 läuft, die zugedachte Rolle als Ersatzmann Hradeckeys ein K.o.-Kriterium sein.

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