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EM 2020

EM-Qualifikation: England schon durch – Österreich auf dem allerbesten Weg

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Wayne_Rooney_Euro_2012_vs_Italy

© Football.ua [CC BY-SA 3.0], Wikimedia

Im Sommer 2016 nehmen erstmals 24 Mannschaften an der Endrunde der Europameisterschaft teil. Neben dem gesetzten Gastgeber Frankreich hat sich nun am gestrigen Samstag die erste Mannschaft ihre Teilnahme definitiv gesichert. England feierte mit einem 6:0 in San Marino den siebten Sieg im siebten Spiel und ist nächsten Sommer auf jeden Fall dabei. Angeführt werden die Three Lions dann von Wayne Rooney, der gestern per Elfmeter den Torreigen eröffnete und mit seinem 49. Länderspieltreffer im 106. Länderspiel zu Englands Rekordtorschützen Sir Bobby Charlton aufschloss.
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Hinter England hat die Schweiz in Gruppe E die besten Aussichten auf den zweiten Platz. Die Eidgenossen lagen gegen Slowenien zwar bis zur 80. Minute durch Tore von Milivoje Novakovic und Bostjan Cesar mit 0:2 zurück, doch am Ende gelang mit einem sensationallen Finish noch ein 3:2-Sieg. Nachdem Josip Drmic und Valentin Stocker in der 80. und 84. Minute ausgeglichen hatten, war es in der fünften Minute der Nachspielzeit erneut Drmic, der den St. Jakob-Park in Basel in ein Tollhaus verwandelte. Slowenien verlor durch die Niederlage an Boden und ist nun nur noch Vierter hinter Estland, das gegen Litauen mit 1:0 die Oberhand behielt und zumindest auf den dritten Platz und die Play-Offs hoffen darf.

Spanien stürzt Tabellenführer Slowakei

Allerbeste Aussichten auf die erstmalige Qualifikation für ein großes Turnier seit der WM 1998 besitzt nach dem gestrigen 1:0 über Moldawien die Auswahl Österreichs. Zlatko Junuzovic erzielte das Tor des Tages für die Alpenrepublik, die nun am Dienstag mit einem Unentschieden in Schweden alles klar machen kann. Doch selbst wenn es in Schweden und anschließend in Montenegro schief ginge, hätte Österreich am letzten Spieltag immer noch das Heimspiel gegen Liechtenstein, um die noch fehlenden Punkte einzufahren. Hinter Österreich hat Russland seine Chancen auf den zweiten Platz mit einem 1:0 über Schweden gewahrt. Hoffen darf auch noch Montenegro nach einem 2:0 über Liechtenstein, müsste dafür aber die verbleibenden Spiele wohl allesamt gewinnen.
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In Gruppe C ist derweil schon klar, dass Spanien, die Slowakei und die Ukraine die ersten drei Plätze belegen werden, nur die Reihenfolge ist noch unklar. Spanien besiegte gestern die bislang Führenden Slowaken durch Tore von Jordi Alba und Andres Iniesta mit 2:0 und die Ukraine gewann mit 3:1 gegen Weißrussland. Generell hat der Dritte der Gruppe C wohl keine schlechten Chancen, als bester Gruppendritter ebenfalls direkt für die EM-Endrunde qualifiziert zu sein.

EM 2020

Deutschland startet gegen die Niederlande in die EM-Quali

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GER-NED 2:2

Joshua Kimmich und Frenkie de Jong im Fußball Länderspiel Deutschland gegen die Niederlande am 19. November 2018 (2:2) (Foto: Anton_Ivanov / Shutterstock.com)

Zum Start der EM-Quali Gruppenphase Richtung Europameisterschaft 2020 hat die deutsche Fußballnationalmannschaft zunächst spielfrei. Für sie geht es in Gruppe C erst am Sonntag, dem 24. März los – und zwar direkt gegen den bestens bekannten Rivalen Niederlande. Unsere Nachbarn unter der Leitung von Trainer Ronald Koeman hatten im vergangenen Herbst mit 3:0 und 2:2 gegen die DFB-Elf die Nase vorn und zogen somit ins Halbfinale der neuen Nations League ein. Nachdem Oranje sich sowohl für die EM 2016 in Frankreich als auch die WM 2018 in Russland nicht qualifizieren konnte, haben sie sich dort also in beeindruckender Manier durchgesetzt. So rangierten sie letztendlich vor dem amtierenden und dem ehemaligen Weltmeister Frankreich und Deutschland.

EM-Qualifikation – Spieltag 1: Donnerstag, 21.03. 20:45 Uhr

Niederlande – Weißrussland

Nordirland – Estland

Spieltag 2: Sonntag, 24.03. 20:45 Uhr

Niederlande – Deutschland

Nordirland – Weißrussland

Nordirland, Weißrussland und Estland als weitere Gegner

Nach der sportlichen Durststrecke unter den Trainervorgängern Danny Blind und Dick Advocaat hat sich die Elftal größtenteils neu formiert. Die ehemaligen Stars Arjen Robben, Wesley Sneijder oder Klaas-Jan Huntelaar haben sich vom Nationalteam verabschiedet. Dafür sind vielversprechende junge Nachrücker hineingekommen. Zum Beispiel Javairô Dilrosun von Hertha BSC Berlin, Frenkie de Jong oder Mathijs de Ligt, beide von Ajax Amsterdam. Einige erfahrene Stützen sind in der Mannschaft verblieben, unter anderem Daley Blind, Ryan Babel und Georginio Wijnaldum. Unter Trainer Koeman entwickelte sich das Team zu einem schwer auszurechnenden Gegner mit dem typischen 4-3-3-System und schnellem Umschaltspiel. Bei Standardsituationen und gegen Spielende taucht hin und wieder Verteidiger Virgil van Dijk gefährlich vor dem Tor auf, wie die deutsche Nationalmannschaft zuletzt beim 2:2 in Gelsenkirchen erfahren musste.

Nordirland mit Trainer Michael O’Neill ist ein weiterer Teilnehmer der Gruppe C. Für die vergangene Europameisterschaft 2016 qualifizierte sich das kleine Land zum ersten Mal; und das in einer Quali-Gruppe mit Griechenland, Ungarn, Rumänien, Finnland und den Färöer. Ist ein solcher Coup erneut möglich? Schwer vorstellbar, denn die Leistungsträger der „Green & White Army“ sind nach wie vor dieselben, in die Jahre gekommenen Protagonisten. Von Jonny Evans, Steven Davis oder Kyle Lafferty sind jedoch nicht mehr große Verbesserungen zu erwarten. Paddy McNair, George Saville oder Will Grigg müssten als jüngere Spieler zu entscheidenden Figuren im Team reifen, sind aber in ihren Vereinen meist Ergänzungsspieler. Allenfalls Jordan Jones sorgt für Furore bei Kilmarnock im schottischen Premiership. Die Nordiren treffen am 9. September 2019 auf Deutschland.

Weißrussland hat sich in der Nations League Gruppe D2 durchgesetzt und ist aufgestiegen. Gegen kleine Gegner wie Moldawien, Luxembourg und San Marino war das so zu erwarten. Nun in Gruppe C ist die Mannschaft von Trainer Igor Kriushenko krasser Außenseiter. Noch immer dabei, wenn auch mit weniger Minuten Einsatzzeit, waren bis jüngst der Ex-Stuttgarter Aleksandr Hleb und der Ex-Freiburger Anton Putsila. Mittlerweile haben sich andere Leistungsträger hervorgetan, welche die Geschicke bestimmen. Kapitän Aleksandr Martynovich vom FK Krasnodar, Mittelfeldspieler Stanislaw Dragun von BATE Borisov und Stürmer Anton Saroka vom KSC Lokeren zum Beispiel. Das weißrussische Nationalteam ist zumeist in einer 4-1-4-1-Aufstellung formiert, tut sich aber immer damit schwer, Torchancen herauszuspielen. Das ist auch ein Grund warum Hleb mit nun 37 Jahren und über 80 Länderspielen Erfahrung noch immer gefragt ist. Deutschland begegnet Weißrussland in Minsk am 8. Juni 2019.

Das Spiel der deutschen Elf gegen Estland findet am 11. Juni 2019 statt. Jüngst ist die Mannschaft aus dem Baltikum in der Nations League aus Gruppe C2 abgestiegen. Dem Team von Trainer Martin Reim gelang in diesem Wettbewerb immerhin ein 1:0-Auswärtssieg in Griechenland. Man agiert gerne mit einer defensiven 5-4-1-Ausrichtung, was auch an den hervorragenden Verteidigern Karol Mets und Joonas Tamm liegt. Estlands Dauer-Fußballer-des-Jahres Ragnar Klavan musste unterdessen bei vielen Partien seiner Nationalmannschaft verletzungsbedingt aussetzen. Er schnürt mittlerweile auf Sardinien für Cagliari Calcio die Schuhe. Die verlässliche Verteidigung kann nicht verbergen, dass nach vorne nicht viel geht. Nur vier erzielte Tore in der Nations League, von denen zwei gegnerische Eigentore waren, zeugen davon.

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