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EM 2020

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EM-Qualifikation 2016: Island qualifiziert sich für die EM 2016 in Frankreich

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Island hat sich zum ersten Mal in seiner Geschichte für eine Fußball-Europameisterschaft qualifiziert. Den Isländern reichte hierzu gestern Abend ein 0:0-Unentschieden gegen Kasachstan um kommenden Sommer bei der EM 2016 in Frankreich dabei zu sein.

[wpsm_ads1 float=“left“]Die Sensation ist perfekt, die isländische Fußball-Nationalmannschaft hat sich gestern mit einem 0:0-Unentschieden zu Hause gegen Kasachstan für die EM 2016 in Frankreich qualifiziert. Damit werden die Isländer das erste Mal in der Geschichte an einer Fußball-Europameisterschaft teilnehmen. Die Mannschaft von Trainer Lars Lagerbäck ist als klarer Außenseiter in die EM-Qualifikation 2016 gestartet und hat sich nun zwei Spieltage vor Ende der Quali in der Gruppe A gegen renommierte Teams wie die Türkei, die Niederlande und Tschechien durchsetzen können.

Island liegt nach acht absolvierten Spieltagen und mit 19 Punkten derzeit auf dem ersten Platz, der Vorsprung auf Rang 3 beträgt sieben Zähler. Den Grundstein für die Qualifikation legte man mit zwei Siegen gegen den WM-Dritten aus den Niederlanden.

Auch Tschechien qualifiziert sich vorzeitig

Nicht nur in Island war der Jubel gestern Abend groß, auch in Tschechien gab es gestern einen Grund zu feiern. Der Vize-Europameister von 1996 hat sich ebenfalls vorzeitig für die EM 2016 qualifiziert. Mit einem 2:1-Auswärtserfolg gegen Lettland haben die Tschechen zwei Spieltage vor Ende der EM-Qualifikation 2016, wie Island, 19 Punkten auf dem Konto und sind von einem der ersten beiden Plätze nicht mehr zu verdrängen.

Den Relegationsplatz werden die Türkei und die Niederlande unter sich ausmachen, wobei die Türkei derzeit die deutlich besseren Aussichten hat. Die Kicker vom Bospurus setzten sich gestern im direkten Duell gegen die Oranje zu Hause mit 3:0 durch und liegen aktuell mit 2 Punkten Vorsprung auf dem dritten Platz in der Gruppe A. Am kommenden Spieltag müssen die Türken auswärts gegen Tschechien ran, zum Abschluss der Quali spielt man zu Hause gegen Island.

EM 2020

Deutschland startet gegen die Niederlande in die EM-Quali

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GER-NED 2:2

Joshua Kimmich und Frenkie de Jong im Fußball Länderspiel Deutschland gegen die Niederlande am 19. November 2018 (2:2) (Foto: Anton_Ivanov / Shutterstock.com)

Zum Start der EM-Quali Gruppenphase Richtung Europameisterschaft 2020 hat die deutsche Fußballnationalmannschaft zunächst spielfrei. Für sie geht es in Gruppe C erst am Sonntag, dem 24. März los – und zwar direkt gegen den bestens bekannten Rivalen Niederlande. Unsere Nachbarn unter der Leitung von Trainer Ronald Koeman hatten im vergangenen Herbst mit 3:0 und 2:2 gegen die DFB-Elf die Nase vorn und zogen somit ins Halbfinale der neuen Nations League ein. Nachdem Oranje sich sowohl für die EM 2016 in Frankreich als auch die WM 2018 in Russland nicht qualifizieren konnte, haben sie sich dort also in beeindruckender Manier durchgesetzt. So rangierten sie letztendlich vor dem amtierenden und dem ehemaligen Weltmeister Frankreich und Deutschland.

EM-Qualifikation – Spieltag 1: Donnerstag, 21.03. 20:45 Uhr

Niederlande – Weißrussland

Nordirland – Estland

Spieltag 2: Sonntag, 24.03. 20:45 Uhr

Niederlande – Deutschland

Nordirland – Weißrussland

Nordirland, Weißrussland und Estland als weitere Gegner

Nach der sportlichen Durststrecke unter den Trainervorgängern Danny Blind und Dick Advocaat hat sich die Elftal größtenteils neu formiert. Die ehemaligen Stars Arjen Robben, Wesley Sneijder oder Klaas-Jan Huntelaar haben sich vom Nationalteam verabschiedet. Dafür sind vielversprechende junge Nachrücker hineingekommen. Zum Beispiel Javairô Dilrosun von Hertha BSC Berlin, Frenkie de Jong oder Mathijs de Ligt, beide von Ajax Amsterdam. Einige erfahrene Stützen sind in der Mannschaft verblieben, unter anderem Daley Blind, Ryan Babel und Georginio Wijnaldum. Unter Trainer Koeman entwickelte sich das Team zu einem schwer auszurechnenden Gegner mit dem typischen 4-3-3-System und schnellem Umschaltspiel. Bei Standardsituationen und gegen Spielende taucht hin und wieder Verteidiger Virgil van Dijk gefährlich vor dem Tor auf, wie die deutsche Nationalmannschaft zuletzt beim 2:2 in Gelsenkirchen erfahren musste.

Nordirland mit Trainer Michael O’Neill ist ein weiterer Teilnehmer der Gruppe C. Für die vergangene Europameisterschaft 2016 qualifizierte sich das kleine Land zum ersten Mal; und das in einer Quali-Gruppe mit Griechenland, Ungarn, Rumänien, Finnland und den Färöer. Ist ein solcher Coup erneut möglich? Schwer vorstellbar, denn die Leistungsträger der „Green & White Army“ sind nach wie vor dieselben, in die Jahre gekommenen Protagonisten. Von Jonny Evans, Steven Davis oder Kyle Lafferty sind jedoch nicht mehr große Verbesserungen zu erwarten. Paddy McNair, George Saville oder Will Grigg müssten als jüngere Spieler zu entscheidenden Figuren im Team reifen, sind aber in ihren Vereinen meist Ergänzungsspieler. Allenfalls Jordan Jones sorgt für Furore bei Kilmarnock im schottischen Premiership. Die Nordiren treffen am 9. September 2019 auf Deutschland.

Weißrussland hat sich in der Nations League Gruppe D2 durchgesetzt und ist aufgestiegen. Gegen kleine Gegner wie Moldawien, Luxembourg und San Marino war das so zu erwarten. Nun in Gruppe C ist die Mannschaft von Trainer Igor Kriushenko krasser Außenseiter. Noch immer dabei, wenn auch mit weniger Minuten Einsatzzeit, waren bis jüngst der Ex-Stuttgarter Aleksandr Hleb und der Ex-Freiburger Anton Putsila. Mittlerweile haben sich andere Leistungsträger hervorgetan, welche die Geschicke bestimmen. Kapitän Aleksandr Martynovich vom FK Krasnodar, Mittelfeldspieler Stanislaw Dragun von BATE Borisov und Stürmer Anton Saroka vom KSC Lokeren zum Beispiel. Das weißrussische Nationalteam ist zumeist in einer 4-1-4-1-Aufstellung formiert, tut sich aber immer damit schwer, Torchancen herauszuspielen. Das ist auch ein Grund warum Hleb mit nun 37 Jahren und über 80 Länderspielen Erfahrung noch immer gefragt ist. Deutschland begegnet Weißrussland in Minsk am 8. Juni 2019.

Das Spiel der deutschen Elf gegen Estland findet am 11. Juni 2019 statt. Jüngst ist die Mannschaft aus dem Baltikum in der Nations League aus Gruppe C2 abgestiegen. Dem Team von Trainer Martin Reim gelang in diesem Wettbewerb immerhin ein 1:0-Auswärtssieg in Griechenland. Man agiert gerne mit einer defensiven 5-4-1-Ausrichtung, was auch an den hervorragenden Verteidigern Karol Mets und Joonas Tamm liegt. Estlands Dauer-Fußballer-des-Jahres Ragnar Klavan musste unterdessen bei vielen Partien seiner Nationalmannschaft verletzungsbedingt aussetzen. Er schnürt mittlerweile auf Sardinien für Cagliari Calcio die Schuhe. Die verlässliche Verteidigung kann nicht verbergen, dass nach vorne nicht viel geht. Nur vier erzielte Tore in der Nations League, von denen zwei gegnerische Eigentore waren, zeugen davon.

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