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EM 2020

EM-Qualifikation 2016: Deutschland gewinnt 3:2 gegen Schottland

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Die deutsche Nationalmannschaft hat sich drei Tage nach dem 3:1-Erfolg gegen Polen in der EM-Qualifikation 2016 gestern Abend mit 3:2 auswärts in Glasgow gegen Schottland durchgesetzt und steht kurz davor das direkte EM-Ticket zu buchen. Joachim Löw und seiner Mannschaft fehlen aus den letzten beiden Qualifikationsspielen nur noch ein Zähler.

[wpsm_ads1 float=“left“]Nach anfänglichen Startschwierigkeiten scheint die deutsche Nationalmannschaft gegen Ende der EM-Qualifikation 2016 endlich in Fahrt gekommen zu sein. Nach dem souveränen 3:1-Heimerfolg vergangenen Freitag gegen Polen hat sich das Team von Bundestrainer Joachim Löw gestern Abend auch gegen Schottland mit 3:2 durchgesetzt und damit einen großen Schritt in Richtung direkte EM-Teilnahme gemacht.

Vor knapp 51.000 Zuschauern im ausverkauften Hempdon Park in Glasgow zeigte die DFB-Elf eine ordentliche Leistung. Thomas Müller brachte Deutschland bereits nach 18. Minuten mit 1:0 in Führung. Diese sollte jedoch nicht allzu lange halten, denn ausgerechnet Mats Hummels besorgte in der 28. Minute nach einem Eigentor den etwas überraschenden Ausgleich für die Bravehearts, die bis dahin keinen einzigen Torschuss zu verbuchen hatten. Deutschland ließ sich von diesem Treffer jedoch nicht beirren und ging in der 34. Minute, erneut durch Thomas Müller, mit 2:1 in Front. Aber auch die zweite deutsche Führung sollte nicht lange halten, James McArthur besorgte in der 43. Minute nach einer sehenswerten Direktabnahme den erneuten Ausgleich für die Gastgeber.

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, Deutschland drückte auf den dritten Treffer, die Schotten standen tief und verteidigten das Unentschieden. Bis 54. Minute ging dies auch gut, eher Ilkay Gündogan nach einer schönen Kombination mit Müller das 3:2 aus deutscher Sicht erzielte. Der Sieg hätte am Ende auch höher ausfallen können, doch Deutschland ließ in der Offensive zu viele gute Chancen liegen. Am Ende blieb es beim knappen aber hochverdienten 3:2 für den Weltmeister. Bundestrainer Joachim Löw äußerte sich nach dem Spiel wie folgt dazu: „Es war ein schweres Spiel, weil Schottland nichts für ein gutes Spiel getan hat. Sie haben auf Standardsituationen gesetzt, da haben wir zwei Tore kassiert. Ansonsten haben wir keine Chance aus dem Spiel zugelassen. Es gab wenig Räume, wir mussten die Mischung aus Dynamik und Geduld finden“.

Dem DFB-Team fehlt nach den beiden Siegen zuletzt nur noch ein Punkt für die direkte EM-Qualifikation. Am 8. Oktober muss die DFB-Elf auswärts in Irland ran, drei Tage später trifft man zum Abschluss der EM-Quali 2016 in Leipzig auf Georgien.

EM 2020

Deutschland startet gegen die Niederlande in die EM-Quali

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GER-NED 2:2

Joshua Kimmich und Frenkie de Jong im Fußball Länderspiel Deutschland gegen die Niederlande am 19. November 2018 (2:2) (Foto: Anton_Ivanov / Shutterstock.com)

Zum Start der EM-Quali Gruppenphase Richtung Europameisterschaft 2020 hat die deutsche Fußballnationalmannschaft zunächst spielfrei. Für sie geht es in Gruppe C erst am Sonntag, dem 24. März los – und zwar direkt gegen den bestens bekannten Rivalen Niederlande. Unsere Nachbarn unter der Leitung von Trainer Ronald Koeman hatten im vergangenen Herbst mit 3:0 und 2:2 gegen die DFB-Elf die Nase vorn und zogen somit ins Halbfinale der neuen Nations League ein. Nachdem Oranje sich sowohl für die EM 2016 in Frankreich als auch die WM 2018 in Russland nicht qualifizieren konnte, haben sie sich dort also in beeindruckender Manier durchgesetzt. So rangierten sie letztendlich vor dem amtierenden und dem ehemaligen Weltmeister Frankreich und Deutschland.

EM-Qualifikation – Spieltag 1: Donnerstag, 21.03. 20:45 Uhr

Niederlande – Weißrussland

Nordirland – Estland

Spieltag 2: Sonntag, 24.03. 20:45 Uhr

Niederlande – Deutschland

Nordirland – Weißrussland

Nordirland, Weißrussland und Estland als weitere Gegner

Nach der sportlichen Durststrecke unter den Trainervorgängern Danny Blind und Dick Advocaat hat sich die Elftal größtenteils neu formiert. Die ehemaligen Stars Arjen Robben, Wesley Sneijder oder Klaas-Jan Huntelaar haben sich vom Nationalteam verabschiedet. Dafür sind vielversprechende junge Nachrücker hineingekommen. Zum Beispiel Javairô Dilrosun von Hertha BSC Berlin, Frenkie de Jong oder Mathijs de Ligt, beide von Ajax Amsterdam. Einige erfahrene Stützen sind in der Mannschaft verblieben, unter anderem Daley Blind, Ryan Babel und Georginio Wijnaldum. Unter Trainer Koeman entwickelte sich das Team zu einem schwer auszurechnenden Gegner mit dem typischen 4-3-3-System und schnellem Umschaltspiel. Bei Standardsituationen und gegen Spielende taucht hin und wieder Verteidiger Virgil van Dijk gefährlich vor dem Tor auf, wie die deutsche Nationalmannschaft zuletzt beim 2:2 in Gelsenkirchen erfahren musste.

Nordirland mit Trainer Michael O’Neill ist ein weiterer Teilnehmer der Gruppe C. Für die vergangene Europameisterschaft 2016 qualifizierte sich das kleine Land zum ersten Mal; und das in einer Quali-Gruppe mit Griechenland, Ungarn, Rumänien, Finnland und den Färöer. Ist ein solcher Coup erneut möglich? Schwer vorstellbar, denn die Leistungsträger der „Green & White Army“ sind nach wie vor dieselben, in die Jahre gekommenen Protagonisten. Von Jonny Evans, Steven Davis oder Kyle Lafferty sind jedoch nicht mehr große Verbesserungen zu erwarten. Paddy McNair, George Saville oder Will Grigg müssten als jüngere Spieler zu entscheidenden Figuren im Team reifen, sind aber in ihren Vereinen meist Ergänzungsspieler. Allenfalls Jordan Jones sorgt für Furore bei Kilmarnock im schottischen Premiership. Die Nordiren treffen am 9. September 2019 auf Deutschland.

Weißrussland hat sich in der Nations League Gruppe D2 durchgesetzt und ist aufgestiegen. Gegen kleine Gegner wie Moldawien, Luxembourg und San Marino war das so zu erwarten. Nun in Gruppe C ist die Mannschaft von Trainer Igor Kriushenko krasser Außenseiter. Noch immer dabei, wenn auch mit weniger Minuten Einsatzzeit, waren bis jüngst der Ex-Stuttgarter Aleksandr Hleb und der Ex-Freiburger Anton Putsila. Mittlerweile haben sich andere Leistungsträger hervorgetan, welche die Geschicke bestimmen. Kapitän Aleksandr Martynovich vom FK Krasnodar, Mittelfeldspieler Stanislaw Dragun von BATE Borisov und Stürmer Anton Saroka vom KSC Lokeren zum Beispiel. Das weißrussische Nationalteam ist zumeist in einer 4-1-4-1-Aufstellung formiert, tut sich aber immer damit schwer, Torchancen herauszuspielen. Das ist auch ein Grund warum Hleb mit nun 37 Jahren und über 80 Länderspielen Erfahrung noch immer gefragt ist. Deutschland begegnet Weißrussland in Minsk am 8. Juni 2019.

Das Spiel der deutschen Elf gegen Estland findet am 11. Juni 2019 statt. Jüngst ist die Mannschaft aus dem Baltikum in der Nations League aus Gruppe C2 abgestiegen. Dem Team von Trainer Martin Reim gelang in diesem Wettbewerb immerhin ein 1:0-Auswärtssieg in Griechenland. Man agiert gerne mit einer defensiven 5-4-1-Ausrichtung, was auch an den hervorragenden Verteidigern Karol Mets und Joonas Tamm liegt. Estlands Dauer-Fußballer-des-Jahres Ragnar Klavan musste unterdessen bei vielen Partien seiner Nationalmannschaft verletzungsbedingt aussetzen. Er schnürt mittlerweile auf Sardinien für Cagliari Calcio die Schuhe. Die verlässliche Verteidigung kann nicht verbergen, dass nach vorne nicht viel geht. Nur vier erzielte Tore in der Nations League, von denen zwei gegnerische Eigentore waren, zeugen davon.

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