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Europa League: Dortmund, Schalke und Augsburg starten heute in den Europapokal

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Für Borussia Dortmund, den FC Schalke 04 und den FC Augsburg beginnt heute Abend die neue Europapokal-Saison, alle drei Bundesligisten starten in die UEFA Europa League. Vor allem in Augsburg dürfte die Freude über das internationale Geschäft groß sein, aber auch in Dortmund und auf Schalke sind die Erwartungen groß.

[wpsm_ads1 float=“left“]Auf die UEFA Champions League folgt bekanntlich die UEFA Europa League, nach die Königsklasse am Dienstag bzw. Mittwoch in die neue Saison gestartet ist, startet heute auch der „kleine Bruder“ in die neue Runde. Mit Borussia Dortmund, dem FC Schalke 04 und dem FC Augsburg hat die Bundesliga bzw. Deutschland diese Saison drei Mannschaften in der EL und vor allem der BVB und S04 machen sich große Hoffnungen in Sachen Titelgewinn.

Die Schwarzgelben treffen am 1. Spieltag in der Gruppe C zu Hause auf den FK Krasnodar aus Russland. Nach der souveränen Qualifikation gegen Odds BK möchte der BVB nun auch in der Vorrundenphase seiner Favoritenrolle gerecht werden. Alles andere als ein Sieg zum Auftakt wäre ein herber Rückschlag für Thomas Tuchel und seine Mannschaft.

Auch beim Erzrivalen FC Schalke 04 ist die Erwartungshaltung groß, die Gelsenkirchener müssen heute Abend auswärts bei APOEL Nikosia in Zypern ran. Auf dem Papier eine durchaus machbare Aufgabe, doch APOEL hat in den vergangenen Jahren durchaus für die eine oder andere Überraschung im Europapokal gesorgt und wird sich heute Abend sicherlich nicht kampflos geschlagen geben.

Last but not least feiert den FC Augsburg sein Debüt in der UEFA Europa League, die Fuggerstädter haben mit Atletic Bilbao aus Spanien wohl die schwerste Aufgabe vor sich zum Auftakt. Wie gefährlich die Basken sind belegt allein die Tatsache, dass sich Bilbao im spanischen Supercup-Finale (unbesiegt) gegen den FC Barcelona durchgesetzt hat.

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Europa League: Leverkusen in Krasnodar – Frankfurt in Charkiw

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Krasnodar Stadium

Das Stadion von Krasnodar in Russland (Foto: hlopex / Shutterstock.com)

Von wegen russische Kälte. Auch in Krasnodar ist es momentan beinahe frühlingshaft warm. Für Bayer Leverkusen wird es eher sportlich frostig, wenn der abgezockte und physisch starke Gegner ernst macht. FK Krasnodar belegt in der russischen Liga nur einen Punkt hinter Zenit Sankt Petersburg Platz zwei. Momentan ist eigentlich Winterpause in Russland und das nächste Spiel erst die Pokal-Revanche am 24. Februar gegen FK Rostov (Hinspiel 2:2). Trainer Murad Musaev muss seine Jungs kaum aus dem Winterschlaf holen. Der Verein ist an diese Situation gewöhnt und, wie die Vergangenheit zeigt, durchaus zu guten Leistungen im Winter fähig. In der Saison 2016/17 unterlag Krasnodar zwar dem FC Schalke 04 in der Gruppenphase mit 0:1 und 0:2, bezwang dann in der Zwischenphase jedoch Fenerbahce Istanbul. Erst im Achtelfinale war gegen Celta Vigo Endstation. Vergangene Europa-League-Runde scheiterte der Klub bereits in der Quali an Roter Stern Belgrad. Für die kommende Partie gegen die Werkself ist Linksverteidiger Cristian Ramírez aufgrund seiner roten Karte wegen Handspiels gesperrt.

Leverkusen spielt mit Beter Bosz‘ waghalsigem System prächtig auf. Wenn es gut geht, wird ein Gegner wie der FSV Mainz 05 am Wochenende geradezu überrollt (1:5). Die Rheinländer zählen statistisch betrachtet nicht nur zu einem der schnellsten Teams, sondern sind auch das lauffreudigste. Das verwundert wenig, wenn man an die Benders, Bellarabi, Brandt, Bailey, Baumgartlinger, Havertz, Volland, Weiser und Wendell denkt! Das niederländische 4-3-3 beliebt den Protagonisten ganz gut, viel mehr als die Taktik-Ideen von Vorgänger Heiko Herrlich. Können sie dem russischen Gegner physisch etwas entgegensetzen, dann wird sich Bayer in die nächste Runde spielen können. Verzichten muss Bosz auf die Verletzten Joel Pohjanpalo und Panagiotis Retsos.

Voraussichtliche Aufstellung:

FK Krasnodar: Kritsyuk – Petrov, Martynovich, Fjóluson, Stotskiy – Kaboré – Wanderson, Gazinskiy, Pereyra, Claesson – Ari

Bayer Leverkusen: Hradécky – Weiser, Tah, Sven Bender, Wendell – Havertz, Aránguiz, Brandt – Bellarabi, Volland, Bailey

Eintracht spielt in Charkiw statt Donezk

Die prekäre Lage in Donezk, aufgrund des Bürgerkriegs in der Ost-Ukraine, zwingt Schachtjor in Charkiw das Spiel auszurichten. Der Meister und Pokalsieger des Landes belegt wieder souverän Platz eins in der heimischen Liga. Aus der Champions-League-Gruppe F mit Hoffenheim ausgeschieden, hat es Trainer Paulo Fonseca schon wieder mit einem deutschen Gegner in der Europa League zu tun. Von Eintracht Frankfurts „Büffelherde“ will sich das ukrainisch-brasilianische All-Star-Team nicht ins Boxhorn jagen lassen. Zehn ukrainische und zwei brasilianische Nationalspieler verfügen schließlich über haufenweise internationale Erfahrung. Als Gefahrenherde der Spitzenklasse ausgemacht: Kapitän Taison (Vier Tore insgesamt, neun Vorlagen) und Sommer-Neuzugang Júnior Moraes (18 Tore insgesamt, Neun Vorlagen).

Adi Hütter hat seine Frankfurter am Wochenende ein wenig geschont und war mit dem 0:0 in der Bundesliga zufrieden. Nun gilt der Fokus dem vermeintlichen Favoriten aus Donezk. Nicht alle Neuzugänge des Winters dürfen indessen in der Europa League eingesetzt werden. Die Wahl der drei möglichen Nachnominierungen fiel auf Martin Hinteregger, Sebastian Rode und den nun fit werdenden Timothy Chandler. Almamy Touré, der neue Verteidiger aus Mali, darf vorerst nur in der Bundesliga auflaufen. Auf der linken Mittelfeldseite kann Hütter entweder auf Kostic, Gacinovic oder Willems vertrauen. Womöglich ist der Niederländer da gegen die offensivstarken Gegner auf der Außenbahn bevorteilt. Noch nicht mit von der Partie sind Lucas Torró und David Abraham. Es wird jetzt spannend zu beobachten sein, ob die sehenswerten Vorstellungen aus der Gruppenphase von der Eintracht fortgeführt werden.

Voraussichtliche Aufstellung:

Schachtjor Donezk: Piatov – Matviienko, Kryvtsov, Khocholava, Ismaily – Maycon, Stepanenko – Marlos, Kovalenko, Taison – Júnior Moraes

Eintracht Frankfurt: Trapp – Hasebe, Hinteregger, N’Dicka – da Costa, de Guzmán, Fernandes, Willems – Jovic – Haller, Rebic

Europa League Zwischenrunde Hinspiele

 Dienstag, 12.02.2019 (18:55 Uhr)

Fenerbahce Spor Kulübü 1907 Fenerbahce Istanbul – Zenit St. Petersburg Zenit Sankt Petersburg 1:0

Donnerstag, 14.02.2019 (18:55 Uhr)

 FK Krasnodar – Der Werksklub Bayer Leverkusen

 Rapid Wien – Internazionale Milano Inter Mailand

SK Slavia Praha Fotbal Slavia Prag – Koninklijke Racing Club Genk KRC Genk

Stade Rennais Stade Rennes –  Betis Sevilla

 Olympiakos Piräus –  Dynamo Kiew

S.S. Lazio Lazio Rom –  FC Sevilla

FK BATE Borissow BATE Baryssau – FC Arsenal Arsenal London

 Galatasaray Istanbul –  Benfica Lissabon

Donnerstag, 14.02.2019 (21:00 Uhr)

Schachtjor Donezk Schachtar Donezk –  Eintracht Frankfurt

Viktoria Plzen Viktoria Pilsen –  Dynamo Zagreb

FC Brügge Club Brügge – RB Salzburg FC Salzburg

 FC Zürich – Napoli SSC Neapel

 Malmö FF – The Blues Chelsea London

The Celtic Football Club 1888 Celtic Glasgow – Valencia CF FC Valencia

SC Portugal Lisboa Sporting Lissabon –  FC Villareal

Die Rückspiele finden am 20. Februar (nur FC Sevilla – Lazio Rom) und am 21. Februar statt.

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