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3. Liga

3. Liga: Aalen siegt in Magdeburg – Wackelt Stefan Krämer nach Cottbuser-Pleite in Aue wieder?

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© Northside [CC BY-SA 3.0], Wikimedia

Zum Auftakt des neunten Spieltages der 3. Liga haben die beiden Zweitliga-Absteiger Erzgebirge Aue und VfR Aalen Siege gefeiert und dadurch ihre Ambitionen auf den direkten Wiederaufstieg unterstrichen. Aalen gewann beim bislang so heimstarken 1. FC Magdeburg mit 2:1 und verbesserte sich damit mit nun 14 Punkten auf den sechsten Platz. Aue kletterte mit einem 1:0-Erfolg im Ostderby gegen den FC Energie Cottbus sogar auf den zweiten Platz und ist zumindest für den Moment erster Verfolger des souveränen Spitzenreiters Dynamo Dresden.
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Nach zuvor vier Siegen in den ersten vier Heimspielen hat es Aufsteiger Magdeburg erstmals vor heimischem Publikum erwischt. Schon nach fünf Minuten geriet der FCM durch einen Kopfball von Robert Müller in Rückstand, gab zunächst mit dem Ausgleich durch Marius Sowislo eine Viertelstunde später aber die passende Antwort. Nachdem Aalen in Person von Matthias Morys in der 88. Minute zur erneuten Gästeführung getroffen hatte, blieb Magdeburg allerdings dann nicht ausreichend Zeit, um noch einmal zurückzukommen.

Vor 9.550 Zuschauern im Erzgebirgsstadion untermauerte der FC Erzgebirge einmal mehr seine enorme Defensivstärke und steht nach neun Partien weiterhin bei lediglich vier Gegentore. So war der Treffer von Nicky Adler in der 32. Minute ausreichend, um Energie Cottbus mit einer 0:1-Pleite im Gepäck auf die Heimreise in die Lausitz zu schicken. Cottbus war nach dem Rückstand zwar bemüht, fand in der guten Auer Defensive aber keine Lücken und kam kaum zu Chancen. In der 90. Minute bot sich Richard Sukuta-Pasu dann allerdings doch die große Chance zum Ausgleich, doch einmal mehr rettete Keeper Martin Männel Aue den Sieg.

Verletzungssorgen in Cottbus

In Cottbus dürfte die bereits fünfte Saisonniederlage die Diskussionen um Trainer Stefan Krämer wieder verschärfen. Das 1:1 bei Hansa Rostock in der vergangenen Woche hatte dem Coach zwar den Rücken gestärkt, doch acht Punkte aus neun Spielen sind sicherlich nicht die Ausbeute, die man sich in Cottbus vorgestellt hatte, wo man im zweiten Jahr nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga eigentlich vorne mitmischen wollte.
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Zugute halten muss man Krämer indes sicherlich, dass auch in Aue mit Manuel Zeitz, Sven Michel, Daniel Lück, Nestor Djengoue und Ronny Garbuschewski wieder fünf Akteure ausfielen, die in fittem Zustand nicht nur Stammspieler, sondern sogar Leistungsträger sind. Nichtsdestotrotz wackelt der Trainerstuhl in Cottbus, wobei aber vor Abschluss der englischen Woche nicht mit einer Reaktion zu rechnen ist.

3. Liga

Lauterns Torwarttalent Lennart Grill nach Leverkusen?

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In jungen Jahren beim FCK schon gesetzt: Lennart Grill. © imago images / foto2press

Mit dem 4:1-Erfolg beim SC Paderborn hat Bayer Leverkusen einen perfekten Start ins neue Jahr hingelegt. Während die Aufholjagd in Richtung Champions League begonnen hat, laufen unterm Bayer-Kreuz auch schon die Zukunftsplanungen.

Nachdem Trainer Peter Bosz bis 2022 verlängert hat, rückt der Kader in den Blickpunkt. Und dabei offenbar auch die Torhüterposition. Lukas Hradecky ist zwar die Nummer eins und langfristig als Stammkeeper vorgesehen, doch hinter dem Finnen ist Bewegung wahrscheinlich. Mit Ramazan Özcan und Niklas Lomb stehen beide Reservekeeper nur noch bis Saisonende unter Vertrag.

Stefan Ortega ebenfalls im Blick

Und offenbar will sich Bayer hinter Hradecky neu aufstellen. Nach Informationen des „Kicker“ wirbt Leverkusen um Stefan Ortega, dessen Vertrag bei Arminia Bielefeld endet. Als klare Nummer zwei hinter Hradecky soll Ortega aber wenig Lust auf einen Wechsel nach Leverkusen verspüren, zumal Bielefeld der Aufstieg winkt.

Als weitere Alternative haben die Bayer-Verantwortlichen laut „Kicker“ Lennart Grill ausgemacht. Mit 20 Jahren ist Grill bereits Stammkeeper beim 1. FC Kaiserslautern und zählt überdies zum Kader der deutschen U21-Nationalmannschaft. Ähnlich wie bei Ortega könnte aber auch bei Grill, dessen Vertrag beim FCK noch bis 2021 läuft, die zugedachte Rolle als Ersatzmann Hradeckeys ein K.o.-Kriterium sein.

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