DFB-Team: Löw macht Gomez Hoffnungen auf ein Comeback

Mario Gomez sorgt derzeit mit seinen starken Leistungen und Toren für ordentlich Aufsehen in der türkischen SüperLig. Der Wechsel vom AC Florenz zu Besiktas Istanbul scheint dem 30-jährigen nun auch wieder die Tür zur deutschen Nationalmannschaft geöffnet zu haben. Bundestrainer Joachim Löw äußerte sich gestern positiv über die Entwicklung des Ex-Bundesliga Profis und stellte ein zeitnahes Comeback im DFB-Team in Aussicht.

Mit seinem Doppelpack am vergangenen Wochenende im Istanbuler Stadtderby zwischen Besiktas und Fenerbahce hat Mario Gomez nicht nur in der Türkei für Furore gesorgt, sondern sich auch erneut in den Radar von Bundestrainer Joachim Löw gespielt. Gomez hat in der laufenden Saison in sechs Spielen für die schwarzen Adler vier Tore erzielt. Löw äußerte sich auf welt.de wie folgt zur aktuellen Situation rund um Gomez: „Wenn die Entwicklung anhält und er so weitermacht, wird er wieder ein Thema für die Nationalmannschaft, das habe ich ihm auch so gesagt“.

Gomez hat bisher 59 Länderspiele für Deutschland absolviert und dabei 25 Tore erzielt. Sein letzte Nominierung liegt jedoch bereits über ein Jahr zurück, zuletzt stand der 30-jährige im September 2014 in der EM-Qualifikation 2016 gegen Schottland im deutschen Kader. Auch wenn Löw Gomez beobachtet, schloss er ein zeitnahes Comeback aus. Dennoch könnte der ehemalige Bayern-Profi ein Thema für die EM 2016 kommenden Sommer in Frankreich sein. Löw betonte, dass Gomez seit seinem Wechsel aus der Serie A in die Türkei eine positive Entwicklung genommen hat: „Er fühlt sich wohl. Der Wechsel hat ihm offenbar gut getan. Für sein Spiel benötigt Mario Selbstbewusstsein. Das hat er nun wieder“.

Vor allem in der Sturmzentrale hat Löw die größten Sorgen in der Offensive, das DFB-Team verfügt über eine Vielzahl an offensiven Spielern, in der Regel handelt es sich dabei jedoch um Flügelspieler bzw. offensive Mittelfeldspieler. Einen klassischen Strafraumstürmer wie Mario Gomez steht Löw derzeit nicht zur Verfügung.