Dynamo Dresden: Stefaniak fehlt gegen Köln – Fragezeichen hinter Eilers

© Frank C. Müller [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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Obwohl in der Rückrundentabelle nach sieben Spielen nur zwölf Punkte und Platz fünf zu Buche stehen, befindet sich Dynamo Dresden weiter klar auf Aufstiegskurs. Die SDG hat vor dem heutigen 27. Spieltag stolze elf Punkte Vorsprung auf den drittplatzierten VfL Osnabrück, womit bis zum Ende der Saison selbst drei Niederlagen nichts mehr am Aufstieg ändern würden.


Weil aber auch die Verfolger sicherlich nicht alle Spiele gewinnen werden, sollte in Sachen Aufstieg im Normalfall nicht mehr viel anbrennen. Um möglichst früh Planungssicherheit für die neue Saison zu haben, die gerade in Gesprächen mit potentiellen Neuzugängen, aber auch mit nur bis Saisonende gebundenen Leistungsträgern wie Justin Eilers nicht unwichtig wäre, liegt Spielern und Verantwortlichen in Dresden aber einiges daran, nicht mehr lange zittern zu müssen.

„Wenn wir alle Heimspiele gewinnen, sind wir durch“, lautet derweil der gegenüber „Bild“ geäußerte Plan von Angreifer Pascal Testroet, der bei noch sieben Heimspielen in der Tat auch aufgehen dürfte. Am heutigen Samstag gegen Fortuna Köln soll der nächste Schritt in Richtung Zweitliga-Rückkehr gemacht werden, wobei Testroet dann möglicherweise in einer Doppelspitze mit Stefan Kutschke agieren wird: „Ich glaube schon, dass wir gut zusammenpassen. Wir haben im Training schon zu zweit agiert“, sieht Testroet keine Probleme in einer denkbaren Umstellung.

Eilers entscheidet selbst

Ob sich Trainer Uwe Neuhaus für zwei Spitzen oder weiterhin für das bewährte System mit einem zentralen Angreifer und zwei eher über außen angreifenden Offensivspielern entscheidet, hängt wohl auch vom Personal ab. Sicher ist bereits, dass mit Marvin Stefaniak der etatmäßige Linksaußen aufgrund von Achillessehnenproblemen passen muss. Stefaniak wie öfter in den letzten Wochen für das Spiel fitzuspritzen, schloss Neuhaus dagegen aus: „Das geht nicht auf Dauer. Die Gefahr, dass daraus eine chronische Entzündung wird, ist zu groß.“

Hinter dem seit Dezember erfolglosen Torjäger Eilers steht derweil wegen Hüftproblemen noch ein Fragezeichen. Der 27-Jährige war zwar im Abschlusstraining dabei, doch mit Blick auf drei Spiele in sieben Tagen will Trainer Neuhaus nichts riskieren: „Er muss mir vorm Spiel ganz klar sagen, ob es geht. Die Ampel darf nicht von rot auf gelb, sondern von rot auf grün schalten. Wir haben eine schwere englische Woche vor uns, in der ich erst recht nur Leute brauche, die zu 100 Prozent fit sind und sich nicht von Spiel zu Spiel schleppen“, so der Coach gegenüber dem Portal „Mopo24“.