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2. Bundesliga

SC Paderborn: Stefan Effenberg entlassen – Wer wird Nachfolger?

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© Sonkun30 [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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Stefan Effenberg ist auf seiner ersten Station als Cheftrainer grandios gescheitert. Nach nur etwas mehr als vier Monaten und 15 Pflichtspielen hat sich der SC Paderborn zur Beendigung der Zusammenarbeit mit dem früheren Nationalspieler entschieden.

Die offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, doch wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, hat Präsident Wilfried Finke Effenberg am gestrigen Mittwoch in einem persönlichen Gespräch über das Ende der Zusammenarbeit unterrichtet. Am heutigen Mittwoch gehen die Ostwestfalen dann auch in die Öffentlichkeit und werden im Rahmen einer für 14 Uhr angesetzten Pressekonferenz weitere Details verkündern.
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Vermutlich auch schon zum Nachfolger für Effenberg, hat der in größten Abstiegsnöten steckende Verein doch keine Zeit zu verlieren, da bereits am Samstag die nächste Partie zu Hause gegen die SpVgg Greuther Fürth auf dem Programm steht. Angesichts von fünf Punkten Rückstand ans rettende Ufer und zwei Zählern Distanz zum Relegationsplatz zählt schon gegen Fürth eigentlich nur ein Sieg.

Wer dann auf der Bank sitzen wird, ist offen, doch die Tatsache, dass eine Pressekonferenz angesetzt wurde, spricht eher gegen eine interne Lösung, für die wahrscheinlich mit Rene Müller der schon in der Vergangenheit als Interimscoach eingesprungene Leiter des Nachwuchsleistungszentrums erste Wahl wäre. Wahrscheinlicher ist, dass Präsident Finke schon einen externen Nachfolger gefunden hat, der heute gleich präsentiert wird. Und wer Finke kennt, dürfte eine prominente Lösung nicht ausschließen, sodass von Jos Luhukay über Peter Neururer bis zu Michael Frontzeck vieles vorstellbar scheint.

Schlingerkurs von Finke

Hinterfragen muss Finke indes seinen Schlingerkurs der letzten Wochen. Nachdem er Effenberg nach dem Eklat im Trainingslager in der Türkei, der zum Rauswurf von Torjäger Nick Proschwitz führte, bereits ein Ultimatum bis Ende Februar gesetzt und dieses nach den beiden Pleiten zum Start ins neue Jahr beim SV Sandhausen und gegen den 1. FC Kaiserslautern nochmals verdeutlicht hatte, erteilte Finke Effenberg noch vor zehn Tagen eine Job-Garantie bis zum Ende der Saison.
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In erster Linie, um Ruhe in den Verein zu bringen, was nun aber auch durch Berichte über eine abgelaufene Trainer-Lizenz von Effenberg torpediert wurde. Letztlich ist Finkes Entscheidung zwar vom Zeitpunkt her überraschend, aber durchaus nachzuvollziehen, war doch längst nicht mehr jeder in Paderborn vom Klassenerhalt mit Effenberg überzeugt.

2. Bundesliga

Robert Bozenik nicht der einzige Kandidat für den HSV-Sturm?

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Nicht nur im Fokus des HSV: Robert Bozenik. © imago images / Aleksandar Djorovic

Mit dem 2:0-Sieg beim FC Basel hat der Hamburger SV am gestrigen Sonntag Selbstvertrauen vor dem Start in die Restrückrunde getankt. Der Pass von Louis Schaub auf Jeremy Dudziak vor dem 1:0 ließ dabei erahnen, dass die Hamburger Offensive mit dem österreichischen Neuzugang deutlich an Esprit gewonnen hat.

Mit Schaub und auch Jordan Beyer sind die beiden bisherigen Winterverstärkungen am kommenden Donnerstag gegen den 1. FC Nürnberg in der Startelf zu erwarten. Ob darüber hinaus noch ein weiterer Neuzugang kommt, bleibt abzuwarten. Immer mehr sickert aber durch, dass der HSV den slowakischen Nationalstürmer Robert Bozenik liebend gerne verpflichten würde.

Auch ZSKA Moskau buhlt um Bozenik

Drei Millionen Euro sollen die Hanseaten bereits für den 20-Jährigen geboten haben, für den der MSK Zilina aber fünf Millionen Euro aufrufen soll. Dass nun offenbar auch ZSKA Moskau um Bozenik wirbt, erschwert es dem HSV, den Zuschlag zu erhalten. Denn die Russen sollen zur Zahlung von sechs Millionen Euro bereit sein.

Für den Fall, dass der Wechsel platzt, scheint der HSV aber nicht unvorbereitet. „Ich weiß nicht, ob es Bozenik wird. Vielleicht wird es jemand anders. Die Transferperiode ist noch nicht vorbei. Ihr müsst immer auf der Lauer bleiben“, deutete Trainer Dieter Hecking gegenüber der Morgenpost an, noch weitere Kandidaten im Blick zu haben.

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