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3. Liga

Dynamo Dresden: Marcel Hilßner kommt von Werder Bremen

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© Frank C. Müller [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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Dynamo Dresden hat am gestrigen Samstag die passende Antwort auf die eine Woche zuvor erlittene 0:3-Niederlage im Halbfinale des Sachsenpokals gegen Erzgebirge Aue gegeben. Im Ostduell beim FC Energie Cottbus behielt die SGD durch Tore von Justin Eilers und Pascal Testroet mit 2:0 die Oberhand und steht nun mit eineinhalb Beinen schon in der 2. Bundesliga.
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Angesichts von nun 14 Punkten Vorsprung auf den drittplatzierten VfL Osnabrück könnte Dynamo schon kommendes Wochenende den Aufstieg feiern. Ein eigener Sieg gegen Holstein Kiel würde dann schon zum auch rechnerisch sicheren Sprung in Liga zwei reichen, wenn Osnabrück gleichzeitig nicht bei Rot-Weiß Erfurt gewinnt.

Letztlich spielt es aber nur eine untergeordnete Rolle, wann der Aufstieg perfekt ist, wobei Feierlichkeiten im eigenen Stadion natürlich schon etwas Besonderes wären. Für die Planung der neuen Saison ist dagegen weitaus wichtiger, dass die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus nur durch ein Wunder noch von einem der ersten beiden Plätze verdrängt werden kann. Neuhaus und Geschäftsführer Sport Ralf Minge haben dadurch im Vergleich zu den Konkurrenten im Aufstiegsrennen und den vielen noch im Abstiegskampf steckenden Zweitligisten den Vorteil, bei der Zusammenstellung des Kaders für die neue Saison schon sehr klare Perspektiven aufzeigen zu können.

Hilßner kommt wohl ablösefrei

Und offenbar gibt es auch schon einen Akteur, den die Dresdner Verantwortlichen fest an der Angel haben. Während es um die Angreifer Julius Biada (Fortuna Köln) und Lucas Höler (1. FSV Mainz 05) sowie Allrounder Marc Pfitzner (Eintracht Braunschweig) bislang nur mehr oder weniger stichhaltige Gerüchte gibt, scheint die Verpflichtung von Marcel Hilßner bereits in trockenen Tüchern.
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Wie das gewöhnlich sehr gut informierte Portal „worum.org“ berichtet, wechselt Hilßner im Sommer ablösefrei aus der zweiten Mannschaft des SV Werder Bremen zu Dynamo. Hilßner, dessen Name in Dresden auch schon seit längerem die Runde macht, hat in der laufenden Saison 22 Partien in der 3. Liga für Werder II bestritten und dabei vier Tore erzielt sowie zwei weitere Treffer vorbereitet.
Der 21-Jährige, der auf beiden Flügeln und bevorzugt links offensiv eingesetzt werden kann, wurde zudem in der Bundesliga einmal eingewechselt, hat aber keine echten Perspektiven Richtung Profi-Team. Der gebürtige Leipziger, der vor sieben Jahren aus dem Nachwuchs von Sachsen Leipzig an die Weser gewechselt ist, steht nun wohl unmittelbar vor eine Rückkehr in Heimatnähe.

3. Liga

Bekommt Union Marius Bülter sogar ablösefrei?

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Marius Bülter war in Bremen wieder einmal der Matchwinner für Union. © imago images / Nordphoto

Mit seinem Doppelpack beim 2:0-Sieg in Bremen ist Marius Bülter für den 1. FC Union Berlin wieder einmal zum Matchwinner avanciert. Der vom 1. FC Magdeburg ausgeliehene Offensivmann zählt mit insgesamt schon sechs Saisontoren zu den Shooting-Stars und ist nach einem bemerkenswerten Karriereweg mit 26 Jahren endgültig in der Bundesliga angekommen.

Vorvergangene Saison noch für den SV Rödinghausen in der Regionalliga aktiv, hat sich Bülter vergangene Saison trotz des Abstiegs mit Magdeburg in der 2. Bundesliga empfohlen und nun in Berlin auch den nächsten Schritt geschafft. Außer Frage steht, dass Union großes Interesse hat, Bülter längerfristig zu halten. Dafür haben die Eisernen mit Magdeburg eine Kaufoption ausgehandelt, deren Höhe sich an der Anzahl der Bundesliga-Einsätze Bülters orientiert.

Vertrag in Magdeburg gilt nicht für die Regionalliga

Nach Informationen des „Kicker“ liegt die Ablöse mittels dieser Klausel inzwischen schon im siebenstelligen Bereich. Das Fachblatt berichtet indes auch von einem Szenario, in dem Bülter sogar ablösefrei zu haben wäre. Und zwar dann, sollte der 1. FC Magdeburg aus der 3. Liga absteigen. In diesem Fall hätte Bülters bis 2022 laufenden Vertrag beim FCM keine Gültigkeit mehr.

Bei nur drei Punkten Polster von Magdeburg auf die Abstiegszone ist der Super-GAU beim Zweitliga-Absteiger nicht auszuschließen. Darauf spekulieren wird man bei Union darauf aber mutmaßlich nicht, sondern vorher Nägel mit Köpfen machen. Denn ein ablösefreier Bülter würde sicherlich auch andernorts Begehrlichkeiten wecken. Zudem hätte Union dann nicht mehr die Zügel in der Hand.

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