FC Schalke 04: Martin Schmidt am Trainerjob nicht interessiert – Markus Weinzierl der Wunschcoach?

© Sten Rüdrich at de.wikipedia [GFDL oder CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

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Es war letztlich nur eine Frage der Zeit bis nach dem Wechsel von Manager Christian Heidel vom 1. FSV Mainz 05 zum FC Schalke 04 auch der aktuelle Mainzer Erfolgscoach Martin Schmidt auf Schalke thematisiert wird. Weil es bei S04 derzeit wieder einmal nicht nach Wunsch läuft und die herbe 0:3-Niederlage am vergangenen Wochenende beim FC Ingolstadt die Zweifel daran nährte, dass die Königsblauen die Rückkehr in die Champions League schaffen werden, wird schon wieder über Trainer Andre Breitenreiter diskutiert, dessen Zukunft über diese Saison hinaus in der Tat alles andere als sicher scheint.

Für den Fall, dass man sich auf Schalke gegen Breitenreiter und für einen erneuten Trainerwechsel entscheiden sollte, hat Martin Schmidt nun gegenüber „Bild“ schon vorgebaut und ausgeschlossen, Heidel nach Schalke zu begleiten: „Christian kann hier vieles machen, aber sicher nicht den Trainer mitnehmen. Das geht schon vom Gedankengang gar nicht“, so der 48 Jahre alte Schweizer, der sich zudem klar zu seinem bis 2018 laufenden Vertrag bei den 05ern bekannte.

Während man Schmidt also von einer Liste mit möglichen Kandidaten für die eventuelle Breitenreiter-Nachfolge streichen kann, kursieren rund um die Veltins-Arena weiterhin einige Namen von potentiellen neuen Trainer. Manche mehr und manche weniger intensiv.

Leipzig und Gladbach nicht mehr an Weinzierl interessiert?

Als Wunschkandidat der Schalker Vereinsführung und wohl auch von Heidel wird Markus Weinzierl gehandelt, der schon vor der Breitenreiter-Verpflichtung im letzten Sommer erste Wahl gewesen wäre, letztlich aber die Schalker Offerte ausschlug und sich zum FC Augsburg bekannte. Obwohl Weinzierl beim FCA bis 2019 unter Vertrag steht, ist nun aber nicht sicher, dass der 41-Jährige auch kommende Saison noch in Augsburg arbeiten wird, soll es doch eine mündliche Vereinbarung geben, dass im Falle eines attraktiven Angebots darüber gesprochen werden kann. Und nachdem RB Leipzig offiziell verkündete, kein Interesse mehr an Weinzierl zu haben und auch bei bei Borussia Mönchengladbach mit Andre Schubert geplant wird, scheint Schalke der heißeste Anwärter auf eine Weinzierl-Verpflichtung.


Auf Schalke soll darüber hinaus zwar auch Lucien Favre noch ein Thema sein, doch vieles spricht dafür, dass man sich im Falle einer Trennung von Breitenreiter um Weinzierl bemühen würde. Wie es konkret weitergeht, hängt aber sicherlich auch von den Leistungen der Mannschaft im Endspurt ab.