VfB Stuttgart: Serdar Tasci bringt sich ins Gespräch – Bleibt Filip Kostic doch?

© jeollo von http://www.vfb-exklusiv.de [GFDL oder CC BY-SA 3.0], Wikimedia

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Nach der Niederlage gegen den FC Bayern München ist die Situation beim VfB Stuttgart zwar nach wie vor nicht prekär, doch nur fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz sind bei einem nicht einfachen Restprogramm auch kein Ruhekissen. Die Schwaben könnten freilich schon am kommenden Wochenende mit einem Sieg beim FC Augsburg die größten Restzweifel am Klassenerhalt beseitigen und dann die Planungen für die neue Saison konkret in Angriff nehmen.

Und in dieser Hinsicht wartet vor allem auf Sportvorstand Robin Dutt reichlich Arbeit. Nachdem der Abgang von Daniel Didavi zum VfL Wolfsburg seit vergangener Woche schon sicher ist, wird allgemein auch damit gerechnet, dass mit Martin Harnik ein zweiter von mehreren anderen Bundesligisten umworbener Offensivspieler seine Zelte in Stuttgart abbricht.

Anders als Didavi und Harnik, deren Verträge auslaufen und die deshalb beide keine Ablöse einbringen, besitzt Filip Kostic noch einen Vertrag bis 2019, der indes eine Ausstiegsklausel enthalten soll. Dass der 23-Jährige den VfB für fixe 25 Millionen Euro verlassen wird, ist für Kostic selbst aber noch lange nicht beschlossene Sache: „Ganz ehrlich: Das heißt nicht automatisch, dass ich im Sommer wechseln werde. Es ist noch nicht klar, was kommt und im Moment auch nicht mein Thema. Ich denke nur an das nächste Spiel in Augsburg, das ist sehr wichtig für uns.“

Weil diverse Top-Klubs aus dem Ausland wie etwa der FC Liverpool, aber auch Vereine aus der Bundesliga wie der FC Schalke 04 und Borussia Dortmund Interesse bekunden sollen, ist ein Wechsel von Kostic allerdings wahrscheinlicher als ein Verbleib in Stuttgart.

Tasci zu teuer?

Unterdessen hat ein VfB-Eigengewächs durchblicken lassen, sich eine Rückkehr zu den Wurzeln vorstellen zu können. Serdar Tasci, der gegenüber „Bild“ seinen Wechsel im Winter auf Leihbasis von Spartak Moskau zum FC Bayern München aufgrund bislang nur eines Einsatzes mehr oder weniger als Fehler bezeichete, verriet, dass der VfB „immer eine Option“ sei.


Allerdings müsste dafür wohl nicht nur Tasci seine Gehaltsvorstellungen deutlich nach unten schrauben, sonder auch Spartak Moskau Stuttgart entgegenkommen. Denn die in Tascis Vertrag bei Spartak verankerte Ablöse von acht Millionen Euro dürfte der VfB kaum zu zahlen bereit sein. Auch dann nicht, sollte ein Kostic-Verkauf für einen warmen Geldregen sorgen.