Hertha BSC: Alexander Esswein und Ante Rebic im Anflug?

Hertha BSC ist aktuell der einzige Bundesligist, der für die kommende Saison noch keinen neuen Spiele verpflichtet hat. In Erinnerung an das Vorjahr, als mit Vedad Ibisevic und Niklas Stark zwei spätere Leistungsträger erst Ende August kamen, hält sich die Unruhe in der Hauptstadt ob der ausbleibenden Transfers indes in Grenzen. Vielmehr genießen Manager Michael Preetz und Trainer Pal Dardai inzwischen das volle Vertrauen und arbeiten hinter den Kulissen daran, den Kader qualitativ zu verstärken und gleichzeitig mit Blick auf die Europa League auch noch breiter aufzustellen.

Und allem Anschein nach wird es auch nicht mehr allzu lange dauern bis der erste Neue vorgestellt werden kann, der dann auch direkt ins Anforderungsprofil passen würde, das die Verpflichtung von schnellen Offensivspielern für die Außenbahnen vorsieht. Denn die „Augsburger Allgemeine“ berichtet nun, dass Alexander Esswein in seinem näheren Umfeld erklärt haben soll, den FC Augsburg in Richtung Berlin zu verlassen.

Augsburgs neuer Trainer Dirk Schuster wollte dazu nicht viel sagen, verzichtete aber auch darauf, einen Wechsel auszuschließen: „Ich habe auch schon mal in der Zeitung davon gelesen, dass ihn angeblich Hertha will, das ist aber alles. Wir kommentieren Gerüchte grundsätzlich nicht.“

Neuer Anlauf in Deutschland für Rebic?

Der 26-jährige Esswein, der in der abgelaufenen Saison mit Verletzungen zu kämpfen hatte, ist allerdings nicht der einzige Offensivspieler, der derzeit mit der Hertha in Verbindung gebracht wird. In Italien gilt auch Marko Rebic als Kandidat für einen Wechsel in die deutsche Hauptstadt. Der 22 Jahre alte Kroate, der zunächst wohl ausgeliehen werden soll, galt vor wenigen Jahren noch als eines der größten Talente seines Landes, konnte nach seinem 4,5 Millionen Euro teuren Wechsel von RNK Split zum AC Florenz im Sommer 2013 in Italien aber nicht Fuß fassen.


In der Saison 2014/15 war Rebic an RB Leipzig verliehen, überzeugte aber in der 2. Bundesliga auch nicht und fiel vor allem durch Disziplinlosigkeiten auf. Vergangene Spielzeit erzielte Rebic in vier Einsätzen für Florenz ein Tor und kam in der Rückrunde zu zehn Partien im Trikot von Hellas Verona ohne für den Absteiger zu treffen. Ob Berlin zu einem Neuanfang für Rebic werden kann, bleibt abzuwarten.