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WM 2022

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DFB: Joachim Löw verlängert wohl bis 2020

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von Florian K (WorldcupWiki) [GFDL oder CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

© Florian K (WorldcupWiki) [GFDL oder CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Eigentlich war die Sache klar. Joachim Löw würde seinen Vertrag als Bundestrainer nicht im Vorfeld der WM 2018 verlängern, sondern erst nach dem Turnier und in Abhängigkeit von dessen Verlauf darüber entscheiden, ob er seine 2006 als Nachfolger von Jürgen Klinsmann begonnene Arbeit auch darüber hinaus fortsetzen möchte.

Doch nachdem Löw schon am Rande der Länderspiele gegen Tschechien und Nordirland im Oktober durchblicken hat lassen, sich nun doch eine vorzeitige Verlängerung über 2018 hinaus vorstellen zu können und DFB-Präsident Reinhard Grindel diese Vorlage dankend annahm, in dem er erneute Gespräche in Aussicht stellte, scheinen beide Seiten nun schon zueinander gefunden zu haben.

Wie „Bild“ berichtet, sollen sich der DFB und Löws Berater Harun Arslan am gestrigen Freitag endgültig über eine Verlängerung um zwei weitere Jahre bis zur EM 2020 geeinigt haben. Offiziell bekannt geben will der DFB die Verlängerung demnach am Montag.

Sofern Löw tatsächlich bis 2020 im Amt bleibt, würde er zu Sepp Herberger und Helmut Schön aufschließen, die beide jeweils 14 Jahre lang die Geschicke der Nationalmannschaft leiteten. Schön liegt aktuell indes in Sachen Titeln mit der EM 1972 und der WM 1974 noch vor Löw, während Herberger ebenfalls einmal Weltmeister war. Löw hat damit mit noch zwei Turnieren die große Chance, zum erfolgreichsten Bundestrainer aller Zeiten zu werden. Mit 67 Prozent gewonnener Spiele führt der 56-Jährige ein nicht ganz unwesentliches Ranking indes schon an.

Was passiert bei verkorkster WM?

Für den DFB ist die Verlängerung mit Löw allerdings auch nicht ganz ohne Risiko. Die Wahrscheinlichkeit scheint angesichts der enormen Klasse im Kader zwar gering, doch ist auch nicht auszuschließen, dass die Nationalmannschaft die WM 2018 in den Sand setzt. Dann würde das Wirken von Löw wohl wieder verstärkt hinterfragt und es könnte eine Belastung sein, mit dem gleichen Trainer in die EURO 2020 zu gehen.
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Man darf aber davon ausgehen, dass sich der DFB für diesen Fall entsprechend abgesichert und Trennungsmodalitäten vereinbart hat. Denn letztlich hat die nun erfolgte Verlängerung vor allem auch den Hintergrund, einen Nebenschauplatz zu schließen und die Mannschaft nicht vom Wesentlichen abzulenken. Zumindest für den Moment erledigt haben sich indes Spekulationen, dass Löw in Bälde einen Verein übernehmen könnte.

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WM 2022

WM 2022: Anstoßzeiten und Teilnehmerländer

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Renoviertes Khalifa für die WM 2022

Das Khalifa International Stadium in Doha, Katar während der Renovierungsphase 2018 (Foto: Kollawat Somsri / Shutterstock.com)

Bis jetzt sind Termine und Anstoßzeiten der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar noch nicht genau festgelegt. So könnte der Zeitplan aussehen: Los geht es Stand heute am Montag, dem 21. November 2022. Da das WM-Turnier in nur 28 Tagen abgehandelt werden soll, finden bis zu vier Partien pro Tag statt. Katar befindet sich in der Zeitzone „Arabische Standard Zeit“, zwei Stunden vor der mitteleuropäischen Zeitzone. Spiele würden an den Spieltagen der Vorrunde demnach um 11, 14, 17 und 20 Uhr deutscher Zeit beginnen. Die Anzahl der Spiele hängt dabei auch an den teilnehmenden Nationalmannschaften. Die FIFA plante ursprünglich die Teilnehmerzahl von 32 auf 48 Länder aufzustocken, spürte für diese Idee jedoch Gegenwind. Noch ist der Erweiterungsplan nicht vom Tisch. Angesichts der lediglich acht Austragungsorte, anstatt der zwölf während der WM 2018 in Russland, ist es allein schon aus Kapazitätsgründen überlegenswert, den gegenwärtigen Modus beizubehalten. Übrigens fände das Finalspiel am 4. Adventsonntag, also dem 18. Dezember statt. Frohe Weihnachten!

Teilnehmerländer und WM-Qualifikation

Neben dem Gastgeber Katar werden weitere vier Teams aus Asien teilnehmen. Fünf Mannschaften aus Afrika, 13 aus Europa, drei aus Nord-, Mittelamerika und der Karibik sowie vier aus Südamerika gesellen sich dazu. Die zwei restlichen Plätze werden in Play-Off-Spielen zwischen Vertretern aus Ozeanien, Südamerika, Nord-/Mittelamerika/Karibik und Asien ermittelt. Das gilt für den Fall, dass es bei 32 Teilnehmern bleibt. Als erste Regionen starten wie üblich Ozeanien, Asien und die CONCACAF-Teams (Nord-, Mittelamerika und Karibik) in die WM-Qualifikation. Termine dazu stehen noch nicht fest. Vermutlich geht es für die kleineren Nationen im März 2019 bereits los. Von daher ist zu erwarten, dass die FIFA zeitnah Teilnehmerzahl und Termine bestimmt. Für die europäischen Teams beginnt die Quali derweil voraussichtlich nach der Nations League im Februar 2021.

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