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Hamburger SV: Fabian Schär im Visier?

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Noch am Donnerstag erklärte Trainer Markus Gisdol, dass der Hamburger SV am Sonntag im Spiel beim 1. FC Köln mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf Emir Spahic verzichten müsse und auch ein Einsatz von Johan Djourou nicht zu erwarten sei. Am gestrigen Freitag standen aber beide, zuletzt verletzt fehlende Innenverteidiger auf dem Trainingsplatz und es sieht so aus, dass es zumindest bei Djourou doch noch reichen könnte.
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Ein Mitwirken des Schweizers wäre von enormer Bedeutung, da mit Cleber ein weiterer Innenverteidiger gesperrt fehlt und der potentielle Ersatzmann Albin Ekdal, der aus dem Mittelfeld nach hinten gezogen würde, auch auszufallen droht. Die jungen und relativ unerfahrenen Gideon Jung und Ashton Götz haben zwar auch beide schon im Abwehrzentrum gespielt, wären dort aber nicht erste Wahl und sind auch auf anderen Positionen stärker.

Um eine Wiederholung dieses aktuellen Engpasses im zentralen Defensivbereich zu vermeiden, wird der HSV in der Winterpause wohl auf dem Transfermarkt nachbessern. Nachdem man im Sommer wochenlang vergeblich nach einem Innenverteidiger und/oder einem Sechser Ausschau gehalten hat, will man eine Verstärkung in diesem Bereich im Januar mit Nachdruck verfolgen. Geld wäre dank der wohl erneuten Unterstützung von Investor Klaus Michael Kühne sicherlich vorhanden, doch dass man mit viel Geld nicht automatisch auch immer wesentliche Verstärkungen an Land ziehen muss, zeigen die Erfahrungen des zurückliegenden Sommers.

Schär in Hoffenheim außen vor

Einen Kandidaten scheint der HSV schon konkret im Auge zu haben. Wie „goal.com“ berichtet, soll sich der HSV mit Fabian Schär beschäftigen, der bei der TSG 1899 Hoffenheim aktuell nur eine Nebenrolle spielt und mit dieser Situation kaum zufrieden sein dürfte, zumal der 24-Jährige eine starke Europameisterschaft gespielt hat und in deren Folge sogar mit internationalen Top-Klubs in Verbindung gebracht wurde.
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Der bis 2019 an Hoffenheim gebundene Schär, der im Nationalteam just mit Djourou die Innenverteidigung bildet, wäre einem Wechsel gegenüber wohl nicht abgeneigt, doch aus Sicht des HSV ist zu befürchten, dass es weitere Interessenten gibt, die mit einer besseren sportlichen Perspektive locken können. Und sofern sich Hoffenheim zum Verkauf von Schär entschließt, würde der Klub aus dem Kraichgau wohl eine Transfer ins Ausland bevorzugen.

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Bundesliga

Verstärkt sich Schalke mit Matheus Pereira?

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Vergangene Saison auf Leihbasis beim 1. FC Nürnberg: Matheus Pereira. © imago images / Zink

Nachdem für Ozan Kabak (VfB Stuttgart) und Benito Raman (Fortuna Düsseldorf) jeweils eine zweistellige Millionenablöse investiert wurde, muss der FC Schalke 04 auf dem Transfermarkt erst einmal kleinere Brötchen backen – zumindest so lange bis die zum Verkauf stehenden Nabil Bentaleb, Yevhen Konoplyanka und Hamza Mendyl neue Klubs gefunden haben und den Gehaltsetat entlasten.

Klar ist, dass Schalke noch mehrere Verstärkungen sucht. Kommen sollen Neue noch für die linke Abwehrseite und den Angriff. Interesse sollen die Königsblauen laut der portgugieschen Sportzeitung „Record“ indes auch an Matheus Pereira haben, der zuletzt von Sporting Lissabon an den 1. FC Nürnberg verliehen war und der seine Qualitäten in der Bundesliga bereits nachgewiesen hat.

Ablöseforderung bei zehn Millionen Euro

Der 23 Jahre alte Brasilianer benötigte zwar beim Club etwas Anlaufzeit, war in der Rückrunde aber ein absoluter Leistungsträter und brachte es unter dem Strich in 19 Bundesliga-Spielen auf drei Tore und zwei Vorlagen.

Schalke soll einer von mehreren Interessenten für den flexibel einsetzbaren Offensivspieler sein und sogar schon ein Angebot über eine einjährige Ausleihe unterbreitet haben. Sporting Lissabon würde den exzellenten Techniker aber offenbar lieber verkaufen, wobei eine stattliche Ablöse von etwa zehn Millionen Euro im Raum steht. Offen, ob Schalke eine Verstärkung zu diesen Konditionen forciert.

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