Werder Bremen: Mit Pizarro und Kruse gegen Frankfurt? – Florian Kainz hofft

Nach einem überragenden Eintand in der deutschen Nationalmannschaft am Freitagabend mit drei Toren beim 8:0-Sieg in San Marino musste sich Serge Gnabry beim gestrigen 0:0 des Weltmeisters im Prestigeduell in Italien mit einem Einsatz über 30 Minuten begnügen. Nichtsdestotrotz bestimmte Gnabry in den letzten Tagen die Schlagzeilen und das längst nicht nur rund um die DFB-Auswahl, sondern auch rund um den SV Werder Bremen.

Die Spekulationen über einen baldigen Wechsel des 21-Jährigen zum FC Bayern München, der nach wie vor kursierenden Gerüchten zufolge schon am Transfer des Offensivspielers Ende August vom FC Arsenal an die Weser beteiligt gewesen sein soll, reissen jedenfalls nicht ab und dürften auch nicht aufhören, wenn Gnabry seine Leistungen der letzten Monate bestätigen kann.

Etwas untergegangen ist aufgrund dieser Personalie, dass mit Max Kruse, Claudio Pizarro und Philipp Bargfrede drei lange fehlende Akteure, die fraglos das Zeug zum Leistungsträger haben, inzwischen wieder voll im Training stehen und schon am Sonntag im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt alle drei zusammen in der Startelf stehen könnten. „Wir werden sensible und vernünftige Entscheidungen treffen, auch im Sinne der Spieler. Ich würde nie die Gesundheit eines Spielers opfern für den kurzfristigen Erfolg“, machte Trainer Alexander Nouri gegenüber dem „Kicker“ aber auch klar, nichts überstürzen zu wollen, da das Trio im weiteren Saisonverlauf noch wichtige Rollen spielen soll.

Florian Kainz drängt sich auf

Bislang noch kaum eine Rolle spielte der im Sommer für 3,5 Millionen Euro und verbunden mit großen Hoffnungen von Rapid Wien losgeeiste Florian Kainz, der mittlerweile aber auf einem guten Weg scheint. Der 24 Jahre alte Österreicher, der sich in Bremen eigentlich auch für die Nationalelf seines Landes empfehlen wollte, gab im Testspiel am Wochenende beim VfL Osnabrück mit einem Tor und einer guten Leistung ein Bewerbung für mehr Einatzzeiten ab.


„Florian hat in Osnabrück auf sich aufmerksam gemacht. Er ist für uns eine Alternative“, hat Sportdirektor Frank Baumann in „Bild“ durchaus registriert und glaubt auch wegen der Vieleitigkeit des Offenivspielers daran, dass Kainz bald vermehrt zum Zug kommen wird: „Er bringt auch die Flexibilität mit, auf jeder der drei Positionen hinter der Spitze zu spielen.“