Dynamo Dresden: Akaki Gogia offenbar vor Wechsel zu Union Berlin

© Frank C. Müller [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Dynamo Dresden hat zwar aus den letzten drei Spielen nur einen Punkt geholt und in diesen Partien spielerisch auch nicht überzeugen können, aber dennoch ist schon jetzt klar, dass das Saisonfazit positiv ausfallen wird. Der Aufsteiger hat den Klassenerhalt sehr frühzeitig perfekt gemacht und durfte zwischenzeitlich sogar an der Bundesliga schnuppern, wenngleich es nie wirklich gelungen ist, um den Aufstieg mitzuspielen.

Nichtsdestotrotz hat Dynamo Eindruck hinterlassen und vor allem einige Spieler haben nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht. Das galt vor der Saison schon für Marvin Stefaniak, dessen Wechsel nach dieser Spielzeit zum VfL Wolfsburg entsprechend frühzeitig vereinbart wurde. Erst im Laufe der Saison drehte Stefan Kutschke auf, der mit 16 Toren die Nummer zwei in der Torschützenliste ist und der damit seinen Marktwert sicherlich erhöht hat. In Dresden sieht man das allerdings mit sehr gemischten Gefühlen, steht der nur bis Saisonende ausgeliehene Angreifer doch noch bis 2018 beim 1. FC Nürnberg unter Vertrag. Kutschke will zwar bleiben, doch Nürnberg dürfte nach den starken Leistungen des Stürmers pokern und wird vermutlich auch andere Offerten erhalten. Billig wird Kutschke für die SGD damit sicherlich nicht.

Union lockt Gogia mit Top-Gehalt

Ebenfalls nur ausgeliehen ist Akaki Gogia, der sich nach langer Verletzungspause gerade wieder herangearbeitet hat und aufgrund seiner Auftritte in der Vorrunde auch bei anderen Klubs hoch im Kurs steht. Dresden besitzt zwar eine Kaufoption, mit der der 25-Jährige für festgeschriebene 750.000 Euro fest vom FC Brentford verpflichtet werden könnte, allerdings nur mit Zustimmung des Spielers und diese gilt im Moment als alles andere als sicher, hat Gogia doch auch andere Optionen.

Denn nach Informationen der „Bild“ soll der 1. FC Union Berlin Gogia ein sehr lukratives Angebot vorgelegt haben. Die Eisernen locken den Deutsch-Georgier demnach mit einem Dreijahresvertrag und einem Monatsgehalt von bis zu 40.000 Euro. Zudem könnte Union gegebenenfalls auch mit der Bundesliga locken, sollte der Aufstieg gelingen. Doch unabhängig davon hat Dynamo wohl nicht die besten Karten, wenngleich Sportdirektor Ralf Minge in „Bild betont, noch Hoffnungen zu haben: „Die Gespräche laufen. Wenn wir uns nicht noch selber Chancen ausrechnen, würden wir uns bei ihm nicht so ins Zeug legen.“