Hamburger SV: Bekenntnis von Kyriakos Papadopoulos – Spieler mit Potential gesucht

© von Patrick Kiss (https://www.flickr.com/photos/patkiss/4544769813) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Aktuell richtet sich beim Hamburger SV der komplette Fokus auf das richtungsweisende Kellerduell am Sonntag beim FC Augsburg. Mit einem Sieg bei den Fuggerstädtern könnte der HSV seinen Vorsprung auf den Relegationsplatz auf vier Punkte ausbauen und hätte dann beste Karten im Kampf um den Klassenerhalt, wohingegen eine Niederlage die Situation deutlich verschärfen würde und gleichbedeutend mit einem Absturz auf Rang 16 wäre.

Die Planungen für die neue Saison sind durch die Lage in der Tabelle zwar nicht zum Erliegen gekommen, werden aber eher hinter verschlossenen Türen geführt. Klar ist, dass der mit 56 Millionen Euro Gehaltskosten sehr teure Kader in größerem Umfang verändert und im Idealfall kostengünstiger gestaltet werden soll.

Dass Investor Klaus-Michael Kühne wieder mit Finanzspritzen zur Seite stehen will, verringert zwar den Druck, die Kosten senken zu müssen, aber dennoch soll künftig eine veränderte Philosophie greifen. Vor allem sollen in Zukunft Spieler verpflichtet werden, die erst am Anfang oder in der Mitte ihrer Entwicklung stehen und die dem HSV bei einem Weiterverkauf die Aussicht auf hohe Ablösen bieten. „Das große Ziel ist: Wir müssen gute sportliche Entscheidungen treffen und Spieler entwickeln, die zu uns kommen und hier den nächsten Schritt nach vorne machen“, skizzierte Klubboss Heribert Bruchhagen in „Bild“ die Überlegungen kurz und prägnant.

Papadopoulos fühlt sich in Hamburg rundum wohl

Aber natürlich geht es auch nicht ohne gestandene Eckpfeiler, die vorangehen sollen. In diesem Zusammenhang würde der HSV liebend gerne auch weiterhin auf Kyriakos Papadopoulos bauen, der aktuell nur bis zum Ende der Saison von Bayer Leverkusen ausgeliehen ist.

Gespräche zwischen beiden Vereinen über einen endgültigen Wechsel des griechischen Nationalspielers hat es bereits gegeben und Papadopoulos selbst hat sich in „Bild“ nun relativ klar zum HSV bekannt: „In Leverkusen fühle ich mich auch richtig gut. Das ist ein guter Verein. Aber hier gefällt es mir noch einen Tick besser. Es ist alles ein bisschen größer. Der Klub hat etwas Besonderes. Und – ich komme gut klar mit dem Trainer.“

Oberste Voraussetzung, damit ein Verbleib des Innenverteidigers ein Thema wird, ist aber natürlich der Klassenerhalt. Zuvor wird es sicherlich keine Entscheidung geben.