Borussia Dortmund: Aubameyang vor Wechsel nach Paris? – Zagadou kommt offenbar im Gegenzug

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Bei Borussia Dortmund liegt der Fokus in diesen Tagen ganz klar auf dem anstehenden „Finale“ um den dritten Platz am Samstag gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Mit einem Sieg gegen den aktuell mit einem Punkt Vorsprung Drittplatzierten aus dem Kraichgau hätte der BVB die direkte Teilnahme an der Champions League zwar auch noch nicht sicher, aber auf jeden Fall sehr gute Karten.

Und die sichere Teilnahme an der Champions League wäre alles andere als unwichtig, denn ohne die garantierten Millioneneinnahmen aus der Gruppenphase wären größere Investitionen auf dem Transfermarkt mit einem gewissen Risiko verbunden. Der BVB würde zwar nach den Erfolgen der letzten Jahre sicherlich für die Play-offs gesetzt, doch auch dann kann gegen einen guten Gegner an zwei schlechten Tagen vieles schief gehen.

Womöglich haben die Einnahmen aus der Champions League im Hinblick auf eigene Investitionen aber gar nicht die ganz große Bedeutung, denn denkbar ist auch, dass ein Verkauf von Pierre-Emerick Aubameyang für einen warmen Geldregen sorgt, der wiederum im Gegenzug größere Transfers ermöglichen würde. Und ein Abgang von Aubameyang, der zuletzt als eher unwahrscheinlich bezeichnet wurde, könnte sich nun doch konkretisieren. So berichtet „Bild“, dass der gabunische Nationalstürmer weiter in engem Kontakt mit Paris St. Germain steht und beide Seiten letztlich schon nahezu einig sein sollen. 14 Millionen Euro soll der 27-Jährige in Paris verdienen, im Jahr wohlgemerkt. Noch steht allerdings eine Einigung zwischen beiden Vereinen aus, die aber durchaus erzielt werden könnte, denn PSG soll zur Zahlung von bis zu 70 Millionen Euro Ablöse bereit sein.

Zagadou ist ablösefrei

Keine Rolle in der Causa Aubameyang spielt eine andere Personalie, obwohl PSG auch daran beteiligt ist. Wie der „Kicker“ berichtet, steht der BVB kurz vor der Verpflichtung von Dan-Axel Zagadou. Der 17 Jahre alte Innenverteidiger, der trotz seiner Jugend schon für die zweite Mannschaft von PSG spielt, kann wegen seines auslaufenden Vertrages ablösefrei wechseln und soll in Paris schon Dortmund als neuen Arbeitgeber genannt haben.

Zagadou, der auch bei Manchester City, RB Leipzig und beim VfL Wolfsburg ein Thema war, dürfte zunächst als Perspektivspieler eingeplant sein und passt bestens zur Klubphilosophie, hochtalentierte Spieler zu verpflichten und weiterzuentwickeln.