Borussia Dortmund: Bietet der AC Mailand bei Aubameyang mit?

Borussia Dortmund hat in den letzten drei Pflichtspielen der Saison einen erfolgreichen Abschluss selbst in der Hand. Beim FC Augsburg und zu Hause gegen den SV Werder Bremen will und kann der BVB den dritten Platz und damit die direkte Qualifikation für die Champions League aus eigener Kraft perfekt machen, bevor danach im Finale des DFB-Pokals der erste Titel nach fünf Jahren her soll. Gegen Eintracht Frankfurt geht die Borussia am 27. Mai auf jeden Fall als ganz klarer Favorit ins Endspiel.

Möglich, dass dann Thomas Tuchel zum letzten Mal als Trainer des BVB in Erscheinung tritt. Die Spekulationen um ein vorzeitiges Aus des eigentlich noch bis 2018 unter Vertrag stehenden Fußball-Lehrers reißen nicht ab, wenngleich man in den letzten Tagen spürbar darum bemüht ist, das Thema auf kleiner Flamme zu kochen und den Fokus auf das Sportliche zu richten.

Ganz ohne Nebengeräusche scheint es in Dortmund aber nicht zu funktionieren, denn neben der Personalie Tuchel beschäftigt auch die Zukunft von Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang Fans und Medien gleichermaßen. Und daran wird sich vermutlich auch nichts ändern bis nicht von allen Seiten für Klarheit gesorgt wurde. Die Anzeichen, dass der gabunische Nationalspieler Dortmund den Rücken kehren wird, verdichten sich indes in den letzten Tagen.

Milan allenfalls mit kleinen Chancen

Eine Bestätigung gibt es zwar von keiner Seite, doch soll sich Aubameyang in aussichtsreichen Gesprächen mit Paris St. Germain befinden, wo dem 27-Jährigen ein mit 14 Millionen Euro netto per annum dotierter Vertrag winkt. PSG soll darüber hinaus auch dazu bereit sein, die Dortmunder Ablöseforderungen im Bereich von 70 Millionen Euro zu erfüllen.

PSG könnte nun aber noch Konkurrenz bekommen, denn auch Aubameyangs Ex-Klub AC Mailand soll laut „Bild“ nach dem Einstieg chinesischer Investoren an eine Verpflichtung des schnellen Angreifers denken. Allerdings müsste Aubameyang bei Milan zumindest im ersten Jahr auf die Champions League verzichten und selbst die Europa League ist aktuell nicht sicher. Überdies gibt es mit Juventus Turin einen übermächtig scheinenden Konkurrenten, der auch den Gewinn nationaler Titel auf absehbare Zeit eher unwahrscheinlich macht.

Wenn Aubameyang Dortmund verlassen sollte, daher wohl in Richtung Paris, wobei der BVB eine Offerte aus Mailand sicherlich zum Preispoker nutzen könnte.