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FC Schalke 04: Noch Hoffnung auf Leon Goretzka – Sead Kolasinac wohl weg

Wenn der Treffer von Sead Kolasinac in der Nachspielzeit gegolten hätte, würde der FC Schalke 04 zumindest noch mit einer kleinen Chance auf die Europa League in den letzten Spieltag gehen können. So aber ist nach dem mageren 1:1 gegen den Hamburger SV schon jetzt klar, dass die Königsblauen kommende Saison international nicht vertreten sein werden, was der Verein zwar wohl finanziell ein Jahr lang verkraften kann, sportlich aber eine große Enttäuschung darstellt und wohl auch für die Zusammenstellung des Kaders für die nächste Spielzeit kein Vorteil ist.

Denn richtig ambitionierte Spieler von guter Qualität werden tendenziell nicht mit der Aussicht, nur auf nationaler Ebene spielen zu können, nach Gelsenkirchen kommen. Und auf der anderen Seite dürfte die fehlende Europapokalteilnahme auch für aktuelle Schalker ein Argument sein, um sich nach anderen Möglichkeiten umzusehen. So wie Sead Kolasinac, der zwar gestern anders als etwa Klaas Jan Huntelaar nicht offiziell verabschiedet worden ist, dessen Abgang sich aber schon seit Monaten abzeichnet.

Unter einer Reihe von Interessenten wie unter anderem auch dem FC Liverpool, dem FC Chelsea oder Juventus Turin soll sich der bosnische Nationalspieler nun endgültig für den FC Arsenal entschieden haben, der schon seit längerem als Favorit gilt. Laut dem Sportreporter Raphael Wiesweg soll Kolasinac bei den Gunners einen Vertrag über fünf Jahre unterschrieben haben.

Neues Angebot für Goretzka?

Noch nichts entschieden ist dagegen wohl bei Leon Goretzka, der auch noch ein Jahr auf Schalke unter Vertrag steht und ohne das Okay der Knappen nicht gehen kann. Bekannt ist aber, dass auch Goretzka andernorts sehr begehrt ist. Nachdem lange Zeit Juventus Turin als Favorit auf die Verpflichtung des Mittelfeldspielers galt, wurde in den vergangenen Tagen verstärkt auch über ein Interesse des FC Bayern München spekuliert.

Und „Sky“ vermeldete nun am gestrigen Samstag kurz vor dem Anpfiff des Spiels gegen den HSV, dass Goetzkas Wechsel nach München sogar schon perfekt sein soll. „Das ist dummes Zeug! Eine Stunde vor einem Spiel eine Meldung rauszuhauen, die ohne jeglichen Boden ist, gehört sich nicht. Wenn er sich entschieden hätte, zu einem anderen Klub zu wechseln, hätte er mir das gesagt“, reagierte Schalkes Manager Christian Heidel aber mächtig verärgert über diese Meldung.

Vielmehr kämpft Schalke um den 22-Jährigen und soll Goretzka einen neuen Vertrag vorgelegt haben, der nicht nur eine Ausstiegsklausel enthalten, sondern den Nationalspieler auch zum Top-Verdiener machen würde.

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