Borussia Mönchengladbach: Salif Sane im Visier? Elf Millionen Euro Ablöse?

© Sascha Brück (Uploaded by the photographer) [GFDL oder CC-BY-SA-3.0], Wikimedia

Noch hat man bei Borussia Mönchengladbach die Hoffnung, durch einen Patzer des 1. FC Köln am letzten Spieltag gegen den 1. FSV Maiz 05 und den Pokalsieg von Borussia Dortmund als Siebter in die Europa League einzuziehen, doch schon kommende Woche könnte die Fohlen-Elf endgültig für ein Jahr ohne internationalen Fußball planen müssen.

Die fehlenden Einnahmen aus den Fleischtöpfen der Champions League fehlen natürlich und auch in der Europa League hat die Borussia mit einem stets vollen Haus gutes Geld verdient, doch ist der Verein dennoch finanziell so gut aufgestellt, um auf dem Transfermarkt investieren zu können. Und es wird sicherlich nicht bei der Verpflichtung des französischen Mittelfeldtalents Mickael Cuisance für eine Ausbildungsentschädigung in sechsstelliger Höhe bleiben.

Vielmehr steht verschiedenen Medienberichten zufolge der Wechsel von Vincenzo Grifo vom SC Freiburg an den Niederrhein für rund sieben Millionen Euro unmittelbar bevor. Ebenfalls gute Karten hat die Borussia wohl beim Schweizer Top-Talent Denis Zakaria, der für rund zehn Millionen Euro von den Young Boys Bern kommen und in die Fußstapfen des zu Borussia Dortmund wechselnden Mo Dahoud treten soll. Kein Problem ist es aus Sicht von Sportdirektor Max Eberl die genannten Spieler betreffend, sollte Europa endgültig verpasst werden: „Die Spieler entscheiden sich bei uns für den Weg. Und für die Chance, um Europa zu spielen. Die Spieler, die nur wegen Europa kommen, sind auch die, die ohne Europa schnell wieder weg sind – diese Spieler kommen für Gladbach nie infrage“, so Eberl in „Bild“.

Sane als Christensen-Ersatz?

Kein Statement gibt es bisher zu den neuesten Gerüchten um ein Interesse an Salif Sane von Hannover 96, von dem der „Express“ berichtet. Borussia soll den 26 Jahre alten Senegalesen als Ersatz für Andreas Christensen im Auge haben, der nach zweijähriger Ausleihe vom FC Chelsea nicht mehr eingeplant werden kann, wenngleich noch die Hoffnung auf eine erneute Ausleihe im August besteht.

Sane, der im letzten Jahr vom VfL Wolfsburg und vor allem vom 1. FC Köln umworben wurde, hat bei Hannover zwar Vertrag bis 2020, soll aber über mehrere Ausstiegsklauseln verfügen. Klar ist, dass Sane bei Nicht-Aufstieg für rund fünf Millionen Euro gehen könnte. Ob im Aufstiegsfall auch direkt eine Klausel greift, ist hingegen offen. Der „Express“ nennt indes eine mögliche Ablöse von elf Millionen Euro.