Borussia Mönchengladbach: Salif Sane doch ein Thema? – Kader soll kleiner werden

© von Sascha Brück (Uploaded by the photographer) [GFDL oder CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Am heutigen Samstag will Borussia Mönchengladbach eine durchwachsene Saison mit einem Heimsieg gegen den SV Darmstadt 98 abschließen. Noch vorhanden ist die Hoffnung, dass ein Dreier gegen die Lilien zum Sprung nach Europa reichen würde, doch dafür ist die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking auf Schützenhilfe angewiesen.

Damit letzteres im kommenden Jahr nicht erneut der Fall ist, bastelt Sportdirektor Max Eberl schon an einem schlagkräftigen Kader, in dem es indes zunächst zwei schwerwiegende Abgänge zu verkraften gilt. Mo Dahoud wechselt für gut zehn Millionen Euro zu Borussia Dortmund und der zwei Jahre lang ausgeliehene Andreas Christensen muss zum FC Chelsea zurück, wobei man bei der Borussia noch hofft, den Dänen vielleicht Ende August erneut ausleihen zu können.

Sehr klar dementiert hat Eberl derweil Berichte, laut denen die Borussia zwischen 30 und 40 Millionen Euro investieren könne: „Wir werden in diesem Jahr keine gigantischen Transfereinnahmen haben und können sehr wahrscheinlich nicht mit Geld aus einem internationalen Wettbewerb rechnen. Also müssen wir von dem leben, was wir uns an Fett angefressen haben“, so der Sportdirektor der Borussia auf „kicker.de“.

Ein Thema soll trotz verschiedener Dementis laut dem „Express“ weiterhin Salif Sane von Hannover 96 sein, der im Falle eines Aufstieges der Niedersachsen, der sehr wahrscheinlich ist, aber keine Ausstiegsklausel besitzt. Und Hannovers Boss Martin Kind hat schon deutlich gemacht, den Senegalesen keinesfalls abgeben zu wollen.

Mehrere Spieler auf der Streichliste

Unabhängig davon, wen die Borussia verpflichten wird, soll der Kader in der neuen Saison etwas kleiner werden, was aufgrund der vermutlich fehlenden Doppelbelastung ohne internationale Spiele logisch wäre.

„Wir wollen den Kader verkleinern. Der eine oder andere könnte gehen“, bestätigt Eberl gegenüber dem „Express“ und das Boulevard-Blatt nennt mit Marvin Schulz, Julian Korb und Andre Hahn auch gleich drei Kandidaten, die einer Verschlankung zum Opfer fallen könnten. Gerade für Hahn dürfte es indes kein Problem sein, einen anderen Klub zu finden. Zuletzt wurde bereits spekuliert, dass der SV Werder Bremen Interesse am ehemaligen Nationalspieler haben soll.

Nico Schulz, der auch lange als Wechselkandidat galt, hat sich in den letzten Wochen hingegen für eine Weiterbeschäftigung empfohlen. Josip Drmic, ebenfalls ein Streichkandidat, muss derweil erst wieder gesund werden.