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VfL Wolfsburg: Schon alles klar mit William und Landy Dimata?

von funky1opti from Wolfsburg, Deutschland (CIMG6442) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Gut eine Woche nach der Rettung in der Relegation laufen beim VfL Wolfsburg die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren. Mehrere namhafte Spieler, die in der abgelaufenen Saison weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, werden den Verein verlassen. Den Anfang macht nun Ricardo Rodriguez, der schon seit Jahren mit einem Wechsel liebäugelt und den es nun wohl zum AC Mailand zieht.

Der Schweizer Nationalspieler soll sich laut „Kicker“ mit Milan über einen Wechsel einig sein. Rund 18 Millionen Euro Ablöse fließen für Rodriguez, der in Wolfsburg vor seiner verletzungsbedingten Zwangspause nicht mehr auf seiner eigentlichen Position auf der linken Abwehrseite, sondern im Zentrum der Viererkette eingesetzt wurde. Der Ersatz für Rodriguez ist mit John Anthony Brooks, der für rund 20 Millionen Euro von Hertha BSC kommt, schon gefunden.

Ebenfalls gehen könnte mit Diego Benaglio ein Spieler, den man in Wolfsburg beinahe schon als Urgestein bezeichnen kann. Der Schweizer Landsmann von Rodriguez hat seinen Stammplatz an Koen Casteels verloren und es deutet wenig darauf hin, dass Trainer Andries Jonker den 24 Jahre alten Belgier wieder aus dem Tor nimmt, um den neun Jahre älteren Benaglio aufzubieten. Für Benaglio soll sich bereits der FC Basel interessieren, der eventuell einen Nachfolger für seine umworbene Nummer eins Tomas Vaclik benötigt.

Arnold soll bleiben – Didavi könnte gehen

Während bei Mario Gomez, der künftig sogar als Kapitän fungieren könnte, alles für einen Verbleib spricht, fahnden die Wolfsburger Verantwortlichen nach der Verpflichtung von Brooks noch nach weiteren Verstärkungen. Als weit gediehen gelten die Bemühungen um Stürmer Landy Dimata vom belgischen Erstligisten KV Oostende, der rund zehn Millionen Euro kosten soll, und um den brasilianischen Rechtsverteidiger William vom SC Internacional Porto Alegre, für den wohl fünf Millionen Euro fällig würden.


Ein Verkauf von Maximilian Arnold, der kürzlich sowohl mit dem FC Schalke 04 als auch mit Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht wurde, ist derweil kein Thema. Dagegen ist nicht ausgeschlossen, dass der VfL den erst im letzten Jahr vom VfB Stuttgart gekommenen Daniel Didavi bei einem entsprechenden Angebot schon wieder ziehen lassen würde. Der Hamburger SV soll bekanntlich stark interessiert sein.

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