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FC Bayern München: Darf Jerome Boateng doch gehen? – Douglas Costa nach Russland?

Bislang hat sich beim FC Bayern München in diesem Sommer auf dem Transfermarkt noch nicht viel getan. Die Verpflichtungen der beiden Nationalspieler Sebastian Rudy und Niklas Süle, die beide von der TSG 1899 Hoffenheim kommen, standen schon zu Jahresbeginn fest und der von Juventus Turin per Kaufoption fest unter Vertrag genommene Kingsley Coman gehört dem Kader sogar schon seit zwei Jahren an.


Man darf aber davon ausgehen, dass sich in Sachen Neuzugänge noch etwas tun wird und nicht wenige Experten glauben, dass die Bayern in diesem Jahr richtig investieren und den bisherigen Top-Transfer toppen werden – aktuell ist der 2012 für 40 Millionen Euro von Athletic Bilbao gekommene Javi Martinez der teuerste Einkauf aller Zeiten, was sich etwa durch eine Verpflichtung der gehandelten Alexis Sanchez (FC Arsenal) oder James Rodriguez (Real Madrid) ändern würde.

Trotz des vollen Festgeldkontos und einer exzellenten Einnahmesituation will der FC Bayern laut „Kicker“ aber nicht in hohem Maße investieren ohne selbst Transfereinnahmen zu generieren. Klar ist, dass die Bayern Renato Sanches und Douglas Costa ziehen lassen würden, wenn Angebote im Bereich von 30 bis 35 Millionen Euro ins Haus flattern sollten. Davon ist nach einem jeweils enttäuschenden Jahr der beiden Akteure aber eher nicht auszugehen. Zumindest für Douglas Costa soll es aber mehrere Interessenten geben. Neben den schon länger gehandelten Juventus Turin und Paris Saint-Germain soll laut dem in Transferfragen gut vernetzten Journalisten Gianluca di Marzio auch Zenit St. Petersburg die Fühler nach dem Brasilianer ausgestreckt haben.

Chelsea buhlt um Boateng

Richtig viel Geld generieren könnten die Bayern mit Verkäufen von Eckpfeilern wie Manuel Neuer, Thomas Müller oder Robert Lewandowski, die aber trotz der Aussicht auf Ablösen im dreistelligen Millionenbereich alle bleiben sollen.


Etwas anders könnte die Situation bei Jerome Boateng sein, den der FC Chelsea weiterhin umgarnt. Boateng hatte im Saisonfinale durchblicken lassen, sich als Stammspieler zu sehen. Eine permanente Rotation mit Mats Hummels, Javi Martinez und Neuzugang Süle würde dem Nationalspieler wohl kaum gefallen. Präsident Uli Hoeneß hat zwar einen Abgang des Weltmeisters ausgeschlossen, doch der „Kicker“ schürt zumindest Spekulationen, dass man bei den Bayern im Falle von Boateng vielleicht doch gesprächsbereit sein könnte.

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