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FC Schalke 04: Grzegorz Krychowiak und Josip Elez im Fokus?

Beim FC Schalke 04 laufen die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren, doch bislang sind Abschlüsse noch rar. Teure Transfers sind ohne die Einnahmen aus dem verpassten Europapokal wohl erst dann möglich, wenn selbst Ablösen generiert wurden. Mit Yevhen Konoplyanka, der spätestens seit seiner herben Kritik an Trainer Markus Weinzierl keinerlei Perspektive mehr auf Schalke hat, Benjamin Stambouli und Franco di Santo stehen gleich drei Akteure zum Verkauf, die in den letzten beiden Jahren für viel Geld verpflichtet wurden.

Knapp 30 Millionen Euro hat das Trio alleine an Ablösen verschlungen, wobei zumindest bei Konoplyanka und Stambouli die Hoffnung vorhanden ist, den gezahlten Kaufpreis wieder hereinholen zu können. Bei di Santo dürfte das nach mittlerweile zwei enttäuschenden Jahren schwerer werden. Immerhin soll es mit Hannover 96 einen Interessenten geben, wohingegen der 1. FC Köln anders als von der „Sport Bild“ berichtet wohl nicht am Argentinier dran ist.

Eine zentrale Personalie ist auch die Zukunft von Max Meyer. Beim Nationalspieler, der seinen 2018 auslaufenden Vertrag nicht verlängern möchte, ist ein sofortiger Verkauf wahrscheinlicher als ein ablösefreier Wechsel in einem Jahr. Rund 20 Millionen Euro soll sich Schalke für Meyer vorstellen, der mit der TSG 1899 Hoffenheim in Verbindung gebracht wird, vor allem aber in England bei Tottenham Hotspur heiß gehandelt wird.

Krychowiak floppt in Paris

Parallel zum Versuch, den Kader zu verkleinern und Ablösesummen zu erwirtschaften, fahnden die Schalker Verantwortlichen aber natürlich auch nach Verstärkungen. Ein Thema soll laut der kroatischen Zeitung „Jutranji List“ Josip Elez von HNK Rijeka sein.

Der 23 Jahre alte Innenverteidiger hatte großen Anteil am überraschenden Double-Gewinn seines Teams und soll für vier bis fünf Millionen Euro Ablöse zu haben sein.


Deutlich teurer wäre Grzegorz Krychowiak, den das Portal „mercato365“ nach einem enttäuschenden Jahr bei Paris St. Germain sowohl mit Schalke als auch mit dem VfL Wolfsburg, Bayer Leverkusen und Inter Mailand in Verbindung bringt. Vor einem Jahr hatte PSG noch rund 34 Millionen Euro an den FC Sevilla überwiesen, um den polnischen Nationalspieler loszueisen. Krychowiak spielte dann aber nur eine Nebenrolle und würde wohl bei einem passenden Angebot gleich wieder die Freigabe erhalten. Allerdings wäre ein solcher Transfer für Schalke schon ein enormer Kraftakt, zumal Paris sicherlich auch keinen ganz großen Verlust machen will.

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