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1. FC Köln: Auch Michael Gregoritsch eine Offensivoption?

Es zeichnet sich mehr und mehr ab, dass Anthony Modeste nach 40 Treffern in zwei Jahren kein weiteres Tor mehr für den 1. FC Köln erzielen wird. Nachdem zuletzt noch darüber gerätselt wurde, ob der französische Torjäger in Köln bleiben oder doch wechseln will, scheint Modeste nun für sich eine Entscheidung getroffen zu haben.

Nach Informationen der „Bild“ ist sich der 29 Jahre alte Angreifer mit dem chinesischen Klub Tianjin Quanjian über einen Wechsel praktisch einig und soll auch schon eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet haben. Zu Beginn der neuen Woche will der Angreifer nun in einem persönlichen Gespräch mit den FC-Geschäftsführern Jörg Schmadtke und Alexander Wehrle seinem Wechselwunsch Nachdruck verleihen.

„Tony hat mich angerufen und gesagt, dass wir uns unterhalten sollten. Wir werden in Ruhe einen Termin suchen. Dann höre ich mir an, was er sagt“, verriet Schmadtke bereits Mitte der Woche in „Bild“, als noch nicht ganz klar, welchen Inhalt die Gespräche haben würden. Nun aber ist durchgesickert, dass Modeste bis 2021 in China unterschreiben möchte, was ihm 35 Millionen Euro netto einbringen würde.

Noch steht allerdings die Einigung zwischen beiden Klubs aus. Der FC hat bereits zwei Angebote abgelehnt, die sich auf rund 30 Millionen Euro Ablöse belaufen haben sollen. Bei rund 40 Millionen Euro scheint aber eine Schmerzgrenze vorhanden zu sein.

Fünf Millionen Euro für Gregoritsch?

Klar ist, dass der FC zumindest einen großen Teil der Modeste-Millionen reinvestieren würde. Kommen würden bei einem Modeste-Abgang sicherlich zwei neue Angreifer, wobei mit Mark Uth von der TSG 1899 Hoffenheim und Jhon Cordoba vom 1. FSV Mainz 05 zwei Kandidaten bereits bekannt sind, die durchaus auch als neues Sturmduo vorstellbar wären.

Nach Informationen der „Bild“ gibt es nun aber noch eine weitere Option. So soll sich Köln auch für Michael Gregoritsch interessieren, der den Hamburger SV offenbar für fünf Millionen Euro verlassen kann. Der österreichische U21-Nationalspieler wurde in Hamburg nur selten auf seiner Wunschposition im Sturmzentrum eingesetzt und könnte nun mit seiner Ablöse einen Beitrag dazu leisten, dass der HSV seinerseits die geplanten Investitionen tätigen kann.

Gemessen an den derzeit auf dem Markt üblichen Summen wäre Gregoritsch mit fünf Millionen Euro sicherlich nicht überteuert, zumal Alter und Potential eine Wertsteigerung nicht unwahrscheinlich erscheinen lassen.
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