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1. FC Köln: Platzt der Modeste-Wechsel? – Bobby Wood kommt wohl nicht

Obwohl der Wechsel von Anthony Modeste zum chinesischen Erstligisten Tjanijin Quanjian seit Tagen immer wieder als perfekt vermeldet wird, steht eine endgültige Vollzugsmeldung unverändert aus. Klar ist, dass sich die Chinesen mit Modeste über einen Dreijahresvertrag einig sind, der per annum mit mindestens zehn Millionen Euro netto dotiert sein soll.

Zwischen dem 1. FC Köln und Tjanijin Quanjian gibt es allerdings offenbar ebenso noch Dinge zu klären wie zwischen beiden Klubs und den Beratern des französischen Angreifers. Zum einen soll der FC auf eine sofortige Zahlung der gesamten Ablöse von 35 Millionen Euro bestehen, wohingegen die Chinesen zunächst nur 20 Millionen Euro bezahlen wollen und den Rest dann in zwei Raten.

Und zum anderen sollen Modestes Berater Etienne und Patrick Mendy neun Millionen Euro Provision fordern – sechs Millionen von den Geißböcken und drei Millionen von Tjanijin Quanjian. Forderungen, die man in Köln offenkundig nicht bereit ist, zu erfüllen. Anstatt eine finale Einigung zu erzielen, verließ Modeste am gestrigen Freitag das Geißbockheim nach Gesprächen mit allen Partien merklich angefressen. Letztlich sitzt der FC am längeren Hebel und Tjanijin Quanjian steht mächtig unter Druck, muss Modeste doch spätestens am Dienstag den Medizincheck in China absolvieren, um wie geplant am 6. Juli erstmals in neuem Trikot auf dem Platz stehen zu können. Ob es dazu kommt, ist seit Freitag fraglicher denn je.

Wood vor Verlängerung beim HSV

Unterdessen läuft in Köln die Suche nach einem Nachfolger für Modeste natürlich dennoch auf Hochtouren. Nachdem am Freitag die Rede von einem Angebot über 18 Millionen Euro für Jhon Cordoba vom 1. FSV Mainz 05 war und vage Spekulationen um ein Interesse an Diego Rolan von Girondins Bordeaux aufgekommen sind, kann man einen der in den letzten Tagen heiß gehandelten Kandidaten wohl von der Liste streichen.

Denn so wie es aussieht, wird der auch vom FC ins Auge gefasste Bobby Wood einen neuen Vertrag beim Hamburger SV unterschreiben. Der US-Nationalspieler soll um ein Jahr bis 2021 verlängern und künftig mit drei Millionen Euro pro Jahr zu einem der Top-Verdiener aufsteigen. Entscheidend ist aber freilich, dass Woods Ausstiegsklausel von zwölf auf 22 Millionen Euro angehoben wird und für diesen Sommer wohl nicht mehr gültig ist. Dafür könnte beim FC nun mit Michael Gregoritsch ein anderer HSV-Stürmer auf der Agenda nach oben rücken.

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