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RB Leipzig: 60 Millionen Euro für Naby Keita? – FC Liverpool macht offenbar Ernst

© Philipp (Flickr: Leipzig von oben: Zentralstadion) [CC BY 2.0], Wikimedia

Seit Beginn der Woche weiß man bei RB Leipzig, in der kommenden Saison in der Champions League starten zu dürfen, wovon man freilich nach Platz zwei in der ersten Bundesliga-Spielzeit der Vereinsgeschichte auch ausgegangen ist. Damit verbunden sind Einnahmen in zweistelliger Millionenhöhe, wobei man sich in Leipzig ohnehin keinerlei finanzielle Sorgen machen muss.

Daher verspüren die Verantwortlichen um Sportdirektor Ralf Rangnick auch keinerlei Veranlassung, sich mit etwaigen Angeboten für Leistungsträger auseinanderzusetzen. Im Falle von Emil Forsberg, der einen Vertrag bis 2022 und zumindest für diesen Sommer keine Ausstiegsklausel besitzt, ist aber fraglich, ob man diese Haltung wahren kann. Denn der schwedische Nationalspieler hat selbst schon anklingen lassen, sich durchaus einen Wechsel vorstellen zu können und Forsbergs Berater Hasan Cetinkaya ging zuletzt sogar recht deutlich in die Offensive.

Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff beantwortete das Ansinnen des vor allem vom AC Mailand umworbenen Forsberg allerdings gegenüber dem „SID“ mit sehr klaren Worten: „Wir können ausschließen, dass wir unsere Leistungsträger und Spieler aus dem Kern der Mannschaft abgeben werden. Wir haben schon frühzeitig gesagt, dass wir keine Spieler abgeben wollen und werden, mit denen wir die Zukunft planen.“

Liverpool plant Transferoffensive

Diese Aussage Mintzlaffs war in erster Linie auf Forsberg gemünzt, gilt aber genauso für Naby Keita, der bei diversen internationalen Top-Klubs auf dem Zettel steht. Auch beim FC Liverpool, der offenbar in diesem Jahr eine Transferoffensive plant. Nach der Verpflichtung von Mohamed Salah vom AS Rom ist Keita der nächste Wunschspieler der Reds, die nach Informationen des „Liverpool Echo“ dazu bereit sein sollen, für den 22 Jahre alten Nationalspieler Guineas eine Ablöse von umgerechnet rund 60 Millionen Euro zu bezahlen.


Sollte Leipzig signalisieren, dass Keita auf dem Markt ist, würden sich aber vermutlich noch einige weitere Klubs einschalten. Auch dem FC Bayern München wird Interesse nachgesagt und im Umfeld des FC Barcelona sowie bei den meisten Top-Klubs der Premier League neben Liverpool wurde der hochveranlagte Mittelfeldmann ebenso schon gehandelt.

Wie Forsberg hat aber auch Keita in diesem Sommer keine Ausstiegsklausel. Anders sieht es dem Vernehmen nach in einem Jahr aus. Dann kännte Keita offenbar für festgeschriebene 45 Millionen Euro gehen – sofern es Leipzig nicht gelingt, diese Klausel zu streichen.

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