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Borussia Dortmund: Kommt Dawid Kownacki? – Aubameyang wohl nach China

Noch immer ist die Zukunft von Pierre-Emerick Aubameyang nicht geklärt, doch es gibt inzwischen wohl eine sehr klare Tendenz. Nachdem man bei Borussia Dortmund zwischenzeitlich doch wieder Hoffnung schöpfte, den Torjäger womöglich halten zu können, als Paris St. Germain von einer Verpflichtung Abstand genommen hat, zeichnet sich nun doch ein Abschied ab.

Wie die „Sport Bild“ berichtet, ist der Wechsel Aubameyangs zu Tianjin Quanjian in die chinesische Super League wohl nur noch eine Frage der Zeit. Der 28-Jährige soll im Reich der Mitte 30 Millionen Euro pro Jahr netto verdienen können, womit sich sein aktuelles Gehalt vervielfachen würde. Und mit Anthony Modeste vom 1. FC Köln, der ebenfalls vor einem Wechsel zu Tianjin Quanjian steht, würde Aubameyang dann einen Angriff bilden, der in der abgelaufenen Bundesliga-Saison für satte 56 Tore verantwortlich zeichnete.

 

Aktuell sollen die Chinesen ein Angebot vorbereiten, das die Dortmunder Vorstellungen von 70 Millionen Euro Ablöse sogar übertreffen soll. Laut der „Sport Bild“ will Tianjin Quanjian sogar 80 Millionen Euro auf den Tisch legen, um Aubameyang zu holen. Und die in China geplante Regelung, das für Transfers in dieser Größenordnung eine Zahlung in gleicher Höhe in einen Nachwuchsfonds fällig werden soll, scheint kein Hindernis mehr zu sein.

Kownacki mit eher überschaubaren Werten

Einen möglichen Nachfolger für Aubameyang hat mit in Dortmund unterdessen offenbar auch schon im Blick. Nachdem schon die belgische „La Dernière Heure“ berichtet hatte, dass sich der BVB genau wie Standard Lüttich und Sampdoria Genua für den 20 Jahre alten Dawid Kownacki von Lech Pose, der in seiner polnischen Heimat als neuer Lewandowski gefeiert wird, interessieren soll, tauchten nun weitere Gerüchte über Gespräche zwischen Kownacki und dem BVB auf.
Bei de U21-Europameisterschaft im eigenen Land konnte Kownacki mit einem Tor und einer Vorlage seine Qualitäten zwar nur bedingt zeigen und auch neun Treffer in 27 Spielen der abgelaufenen Saison der Ekstaklasa sind kein überragender Wert, doch der Angreifer ist fraglos hochveranlagt und dürfte Posen ein Jahr vor Vertragsende den Rücken kehren. Sampdoria, das bekannt für sein Scouting in Osteuropa ist, soll bereits rund drei Millionen Euro geboten haben. Eine Summe, die der BVB freilich problemlos toppen könnte.

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