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Hamburger SV: Wolfsburg weiter an Müller dran – Freiburg die erste Option für Gregoritsch?

© von Patrick Kiss (https://www.flickr.com/photos/patkiss/4544769813) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Der Kader des Hamburger SV für die neue Saison nimmt immer mehr Formen an. Nachdem die Verpflichtungen von Torwart Julian Pollersbeck und Innenverteidiger Kyriakos Papadopoulos für zusammen rund zehn Millionen Euro vom 1. FC Kaiserslautern und von Bayer Leverkusen bereits bestätigt worden sind, befinden sich mit Andre Hahn und Bjarne Thoelke zwei weitere Neue im Anflug.

Hahn kommt für etwa sechs Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach und soll einen Vertrag bis 2021 unterschreiben. Der einmalige A-Nationalspieler ist in erster Linie als Schwungrad für die Flügel geplant, kann aber bei Bedarf auch als zentrale Spitze neben oder anstelle von Bobby Wood spielen. Außerdem wechselt Innenverteidiger Thoelke vom Karlsruher SC zum HSV. Die Verpflichtung des 25-Jährigen kommt ein wenig überraschend, doch Sportdirektor Jens Todt kennt Thoelke aus gemeinsamen Tagen beim KSC. Zudem hält sich das Risiko dieser Verpflichtung in Grenzen. Sportlich ist Thoelke nur als Innenverteidiger Nummer vier vorgesehen und wirtschaftlich belastet die ablösefreie Verpflichtung das Budget auch kaum, erhielt der Abwehrspieler doch zunächst nur einen Vertrag über ein Jahr.

Keine Vollzugsmeldungen gibt es derweil in Sachen Abgänge. Ein offenes Geheimnis ist es, dass sich der HSV trotz laufender (und sehr gut dotierter) Verträge gerne noch von Akteuren wie Pierre-Michel Lasogga, Aaron Hunt oder Lewis Holtby trennen würde, die sportlich nicht mehr die ganz große Roll spielen bzw. ersetzbar scheinen. Gehen können auch die erst im letzten Jahr gekommenen Brasilianer Douglas Santos und Walace, für die es auch durchaus einen Markt geben dürfte.

Müller liebäugelt mit Wechsel

Und auch Michael Gregoritsch würde spätestens mit der Hahn-Verpflichtung die Freigabe erhalten. Allerdings haben sich inzwischen wohl zwei Optionen für den Österreicher zerschlagen. Der 1. FC Köln wird nach Jhon Cordoba wohl kaum einen weiteren zentralen Angreifer unter Vertrag nehmen, zumal Anthony Modeste nach jetzigem Stand doch bleibt. Der 1. FSV Mainz 05 wiederum hat den Verlust von Cordoba bereits mit dem Bosnier Kenan Kodro von CA Osasuna kompensiert. Bleibt aber noch der SC Freiburg, der nach wie vor großes Interesse an Gregoritsch haben soll und der auch die aufgerufene Ablöse von gut fünf Millionen Euro bezahlen könnte.


Nicht abgeben möchte der HSV derweil Nicolai Müller, um den allerdings der VfL Wolfsburg vehement wirbt. Und laut „Kicker“ soll sich der 29-Jährige auch mit einem Wechsel ein Jahr vor Vertragsende beschäftigen. Ein Poker ist nicht ausgeschlossen, zumal der HSV mit Hahn schon einen potentiellen Nachfolger am Haken hat.

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