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FC Schalke 04: Wer folgt auf Pablo Insua? – Kampf um Leon Goretzka

Es hat ein wenig gedauert, doch am gestrigen Donnerstag hat der FC Schalke 04 dann doch seinen ersten Neuzugang dieses Sommers vorstellen können. Mit Pablo Insua, der zuletzt von Deportivo La Coruna an CD Leganes verliehen war, verpflichteten die Königsblauen einen Innenverteidiger, den zuvor in Gelsenkirchen niemand auf der Rechnung hatte.

Pablo Insua ist ein taktisch sehr gut geschulter Spieler, handlungsschnell, hat eine gute Antizipation. Zudem hat er eine sehr saubere Zweikampfführung“, ist Trainer Domenico Tedesco aber überzeugt davon, mit dem 23-Jährigen einen guten Griff getan zu haben. Insua, der die Rückennummer 3 erhält, unterschrieb einen Vertrag über vier Jahre und dürfte das Schalker Aufgebot in Sachen Innenverteidigung schon komplettieren.

Mit Insua sind die Schalker Transferaktivitäten aber natürlich noch lange nicht abgeschlossen. Gesucht werden noch mehrere Neue, wobei einiges darauf hindeutet, dass Amine Harit vom FC Nantes der nächste Neuzugang wird. Mit dem 20 Jahre alten Offensivspieler ist sich Schalke nach Informationen der „Bild“ bereits einig und auch mit dem FC Nantes zeichnet sich eine Einigung ab. Für rund acht Millionen Euro soll Harit letztlich nach Schalke wechseln, worauf sich der Spieler selbst trotz anderer Angebote aus der englischen Premier League bereits festgelegt haben soll.

Tedesco plant mit Goretzka

Eine zentrale Personalie in den Schalker Planungen ist derweil sicherlich Leon Goretzka, der mit seinem Gala-Auftritt im Halbfinale des Confederations Cups gegen Mexiko (4:1) mit zwei Toren binnen zweier Minuten noch einmal mehr auf sich aufmerksam gemacht hat.

Dass der 22 Jahre alte Mittelfeldmotor seinen Vertrag auf Schalke über 2018 hinaus verlängern wird, gilt allgemein als sehr unwahrscheinlich. Offen ist aber noch, ob Goretzka mit Schalke in die neue Saison geht oder aber einen sofortigen Wechsel anstrebt. Trainer Tedesco machte in diesem Zusammenhang gegenüber „Bild“ deutlich, fest mit Goretzka zu planen: „Ich plane ihn definitiv ein, denn meine Aufgabe ist es, zusammen mit unserem Team, hier den Kader für die kommende Saison fertigzustellen und zu konzipieren.“

Bleibt freilich abzuwarten, welche Signale Goretzka selbst aussendet und ob der FC Bayern München, der den immer torgefährlicher werdenden Mittelfeldmann eigentlich erst ab 2018 unter Vertrag nehmen möchte, vielleicht doch noch in den nächsten Wochen einen Vorstoß unternimmt.

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