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2. Bundesliga

Dynamo Dresden: Wird Marvin Stefaniak ein Thema?

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© Frank C. Müller [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Als Dynamo Dresden in der Saison 2015/16 mehr oder weniger durch die 3. Liga marschierte und am Ende die Rückkehr in die 2. Bundesliga feierte, war Marvin Stefaniak mit vier Toren und 17 Vorlagen einer der absoluten Leistungsträger, der natürlich auch andernorts Interesse weckte. Schon früh in der folgenden Zweitliga-Saison, in die der heute 22-Jährige ebenfalls gut gestartet ist, wurde der Wechsel zum VfL Wofsburg für den Sommer 2017 vereinbart, der Dynamo rund zwei Millionen Euro in die Kassen spülte.

Nach Bekanntgabe des Wechsels zu den Wölfen lief es bei Stefaniak aber schon vergangene Saison nicht mehr wirklich rund. Am Ende standen lediglich ein Tor und vier Vorlagen zu Buche – gemessen am Potential des schnellen Offensivmannes sicherlich zu wenig. In Wolfsburg freilich lief es bisher noch schlechter. Früh von Oberschenkelproblemen zurückgeworfen kam Stefaniak bis heute bei den Profis nicht zum Einsatz, sondern bestritt lediglich drei Partien in der Regionalliga-Mannschaft.

Klar, dass sich alle Beteiligten derzeit Gedanken darüber machen, wie es weitergehen soll. In Wolfsburg soll auf jeden Fall ein Leihgeschäft ein Thema sein, wofür sich aus der 2. Bundesliga auch mehrere Klubs interessieren sollen. Bislang wurden medial Eintracht Braunschweig, der 1. FC Kaiserslautern und der SV Darmstadt 98 mit dem einmaligen U21-Nationalspieler in Verbindung gebracht.

Ein neuer Klub müsste indes akzeptieren, dass Wolfsburg Stefaniak nur verleihen würde und auch nicht dazu bereit wäre, eine Kaufoption einzuräumen. Für Stefaniak wiederum würde eine Ausleihe nach Kaiserslautern oder Darmstadt einen erneuten Neustart bedeuten, während ein Engagement in Brauschweig zumindest nicht zwingend einen Umzug zur Folge hätte. Das Umfeld in Braunschweig freilich müsste der Blondschopf auch erst einmal kennen lernen.

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Noch keine Signale aus Wolfsburg

Nahe liegend erscheint deshalb eine zeitweilige Rückkehr nach Dresden, wo Stefaniak keine lange Eingewöhnungszeit benötigen würde. Dynamo-Manager Ralf Minge betonte auf Nachfrage der „Bild“ aber, dass Stefaniak kein aktuelles Thema sei und er aus Wolfsburg noch keine Signale erhalten habe, dass der Flügelpieler auf dem Markt sei: „Damit beschäftigen wir uns, wenn es soweit ist. Ich habe erst am Dienstag mit Olaf Rebbe telefoniert. Da hat er mir nichts davon gesagt“, so Minge, der aber die Entwicklung um den Dresdner Aufstiegshelden sicher genau verfolgen wird.

2. Bundesliga

Kenan Kocak für Hannover nicht zu halten?

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Seine Zukunft über diese Saison hinaus ist offen: Kenan Kocak. © imago images / Sven Simon

Nach fünf Punkten aus den letzten drei Spielen kann Hannover 96 in der Tabelle etwas durchatmen. Aus dem Schneider sind die Niedersachsen bei nur fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone indes noch nicht, zumal nun bei Arminia Bielefeld eine schwierige Aufgabe wartet. Dass fünf von sechs Saisonsiegen auswärts eingefahren wurden, macht vor der Reise zum Spitzenreiter aber Mut.

In den nächsten Wochen gut zu punkten, wäre derweil auch für die Zukunftsplanung nicht unwichtig. Schließlich gilt es so früh wie möglich einen Kader zusammenzustellen, der kommende Saison im zweiten Anlauf die Rückkehr in die Bundesliga schaffen kann. Eine zentrale Figur ist in diesem Zusammenhang natürlich der Trainer. Ob Kenan Kocak seine im Herbst begonnene Arbeit in Hannover fortsetzen wird, ist im Moment allerdings nicht sicher.

Interessenten aus der Bundesliga?

Am Mittwochabend kam Kocak-Berater Marc Kosicke nach Hannover, mutmaßlich um über die Zukunft zu sprechen. Ein Verbleib von Kocak bei 96 ist dabei wohl nur wahrscheinlich, wenn die Voraussetzungen geschaffen werden, kommende Spielzeit vorne mitmischen zu können.

Ansonsten könnte der 39 Jahre alte Fußball-Lehrer auch von sich aus auf eine Verlängerung verzichten. Möglicherweise auch, weil sich andere Alternativen bieten. Laut Bild soll Kocak nicht nur bei türkischen Klubs im Fokus stehen, sondern auch mehrere Bundesligisten haben dessen Entwicklung offenbar im Blick.

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