VfB Stuttgart: Kommt Patrick Twumasi aus Kasachstan?

Nicht erst das 2:1 gegen Borussia Dortmund am vergangenen Freitag hat gezeigt, dass der VfB Stuttgart eine hochinteressante Mannschaft zusammengestellt hat, aus der vermutlich in Zukunft noch einige weitere das Interesse von Top-Klubs wecken werden, wie es nun bereits im Falle des frischgebackenen französischen Nationalspielers Benjamin Pavard geschehen ist.

Die Verantwortlichen, sowohl der aktuelle Manager Michael Reschke als auch dessen Vorgänger Jan Schindelmeiser, haben sowohl in diesem Sommer etwa mit den Verpflichtungen von Chadrac Akolo, Anastasios Donis oder Santiago Ascacibar jede Menge Potential hinzugelegt, das freilich so groß ist, dass es schon jetzt reicht, um die Mannschaft weiterzubringen.

In einigen Fällen waren die Verpflichtungen im letzten Jahr nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga freilich nur über Leihgeschäfte zu realisieren. Takuma Asano (FC Arsenal), Carlos Mane (Sporting Lissabon) und Josip Brekalo (VfL Wolfsburg) wurden allesamt für zwei Jahre ausgeliehen, womit deren Zukunft gleichzeitig am Ende dieser Saison offen ist. Während beim lange verletzten Mane erst die sportliche Entwicklung abzuwarten bleibt, wird sich Asano vermutlich steigern müssen, damit der VfB mit Vehemenz und viel Geld eine Weiterverpflichtung forciert. Brekalo betrieb derweil mit seinem Siegtor gegen den BVB nicht zum ersten Mal Eigenwerbung, doch der Haken beim Kroaten ist eine mit Wolfsburg ausgehandelte Kaufoption, die dem Vernehmen nach deutlich im zweistelligen Millionenbereich liegen soll.

Twumasi ragt in Kasachstan heraus

Es kann also durchaus passieren, dass die Schwaben im Sommer mit Asano, Mane und Brekalo gleich mehrere Offensivkräfte, die vor allem auf den Außenbahnen zu Hause sind, verlieren. Allerdings scheint man in Stuttgart für den Fall der Fälle bereits vorzubauen. Denn wie das Portal „sports.kz“ berichtet, soll sich der VfB stark für Patrick Twumasi vom FC Astana interessieren.

Der 23 Jahre alte Ghanaer, der im Oktober sein Länderspieldebüt bei den Black Stars feierte, ist in der kasachischen Premier Liga einer der herausragenden Akteure und kam in der bereits Anfang November beendeten Spielzeit in 30 Einsätzen auf 13 Tore und sechs Vorlagen.

Twumasi hat zudem auch international schon seine Qualitäten aufblitzen lassen und in der Europa League sowie zuvor der Qualifikation zur Champions League Akzente setzen können. Zwar besitzt der bevorzugt rechts einsetzbare Flügelspieler noch einen Vertrag bis Ende 2019, doch ein Wechsel bereits in diesem Winter scheint durchaus möglich.