RB Leipzig: Macht Real Madrid bei Timo Werner Ernst? – Königliche auf Stürmersuche

© Philipp (Flickr: Leipzig von oben: Zentralstadion) [CC BY 2.0], Wikimedia

Bei RB Leipzig stehen in den kommenden Wochen einige sehr interessante Gespräche auf der Agenda. Nachdem Ralf Rangnick seinen Vertrag als Sportdirektor bis 2021 verlängert hat, kündigte der starke Mann der Roten Bullen direkt an, auch die Arbeitspapiere mit Trainer Ralph Hasenhüttl und den Leistungsträgern Timo Werner und Marcel Sabitzer ausdehnen zu wollen.

Während mit Hasenhüttl, der dem Vernehmen nach nicht so schnell über 2019 hinaus verlängern will, in der Winterpause erste konkrete Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit geführt werden sollen, besteht bei Werner und Sabitzer eigentlich keine Eile. Der österreichische Nationalspieler Sabitzer steht noch bis 2021 unter Vertrag und auch Werners Arbeitspapier ist zumindest noch bis Juni 2020 datiert. Dennoch will Leipzig mit beiden verlängern und ist in diesem Zusammenhang auch dazu bereit, die bisherige Gehaltsobergrenze von 4,5 Millionen Euro im Jahr nach oben zu korrigieren.

Gerade im Falle von Werner, der längst auch in der Nationalmannschaft angekommen ist und beste Chancen besitzt, bei der WM 2018 in Russland sogar in der Startelf zu stehen, wird sich Leipzig aber sicherlich strecken müssen, hat der 21-Jährige doch mit seinen Leistungen längst auch andernorts Interesse geweckt. Und sollte Werner bei der WM auftrumpfen, würden die Schwergewichte des internatioalen Fußballs wohl erst recht mit viel Geld locken.

Werner statt Icardi oder Sanchez?

Möglicherweise muss man sich in Leipzig aber sogar schon im Winter mit einem konkreten Angebot für den schnellen Angreifer auseinandersetzen. Denn wie die „Marca“ berichtet, plant Real Madrid in der Winterpause einen Angriff auf Werner, der im Sturm der Königlichen für neuen Schwung sorgen könnte, nachdem Karim Benzema stark in der Kritik steht, Gareth Bale häufig verletzt fehlt und Cristiano Ronaldo in dieser Saison bisher nur in der Champions League verlässlich trifft.

Eigentlich soll Real Madrid mit Mauro Icardi von Inter Mailand und Alexis Sanchez vom FC Arsenal zwei andere Kandidaten oben auf der Wunschliste gehabt haben, doch beide erhalten von ihren Klubs im Januar aller Voraussicht nach keine Freigabe. Davon kann man allerdings auch im Falle Werner ausgehen, dessen Vertrag in Leipzig zumindest soweit bisher bekannt keine Ausstiegsklausel enthält. Das Werben anderer Klubs dürfte indes auch nach dieser Winterpause weitergehen.