RB Leipzig: Lucas Torreira im Visier? – Ausstiegsklausel bei 25 Millionen Euro

© Philipp (Flickr: Leipzig von oben: Zentralstadion) [CC BY 2.0], Wikimedia

Am morgigen Mittwoch hofft RB Leipzig darauf, am letzten Spieltag der Champions League doch noch den Sprung ins Achtelfinale zu schaffen, wofür freilich schon alles passen müsste. Um in die K.o.-Runde einzuziehen müssen die Roten Bullen am letzten Spieltag mehr Punkte holen als der aktuell punktgleiche FC Porto, der den direkten Vergleich gewonnen hat.

Erschwert oder vielleicht auch unmöglich gemacht wird diese Aufgabe dadurch, dass Porto zu Hause auf das schon ausgeschiedene Gruppenschlusslicht AS Monaco trifft, das selbst auf den dritten Platz und ein Überwintern in der Europa League keine Chance mehr hat. Auf der anderen Seite will Leipzigs Gegner Besiktas Istanbul trotz der Ankündigung von Trainer Senol Günes, den einen oder anderen Stammspieler zu schonen, weiter ungeschlagen bleiben und damit die beste Vorrunde eines türkischen Klubs in der Geschichte der Champions League spielen.

Langfristig hofft man in Leipzig natürlich, regelmäßig auch nach der Winterpause noch in der Königsklasse dabei zu sein und will dafür den Kader kontinuierlich weiter verstärken, wobei aber im kommenden Sommer mit dem Abgang von Naby Keita, dessen Wechsel zum FC Liverpool schon seit Monaten beschlossene Sache ist, erst einmal eine enorme Schwächung bevorsteht.

Sampdoria will fixe Ablöse erhöhen

Mit Kevin Kampl wurde zwar bereits ein weiterer zentraler Mittelfeldspieler hinzugeholt, der das Zeug dazu hat, auch ohne Keita an seiner Seite zu glänzen, doch man darf davon ausgehen, dass die Leipziger Verantwortlichen um Sportdirektor Ralf Rangnick noch eine weitere, hochkarätige Alternative für die Keita-Position verpflichten werden.

Ein Kandidat könnte laut dem Portal „TuttoMercatoWeb“ in diesem Zusammenhang Lucas Torreira von Sampdoria Genua sein, der als einer der spanndendsten Nachwuchsspieler in der italienischen Serie A gilt und in den Fokus Leipzigs gerückt sein soll. Der erst 21 Jahre alte Uruguayer würde schon alleine von seinem Alter und dem noch vorhandenen Entwicklungspotential bestens zur Leipziger Philosophie, auf junge Spieler zu setzen, passen und wäre aufgrund einer bei 25 Millionen Euro liegenden Ausstiegsklausel nicht unerschwinglich.

Sampdoria will allerdings den ohnehin noch bis 2022 laufenden Vertrag mit dem nur 1,68 Meter großen Mittelfeldspieler vorzeitig verlängern und im Zuge dessen auch die Ausstiegsklausen verdoppeln, was die meisten Interessenten abschrecken dürfte.